2 Jahre vegan

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Am 14. Februar 2013 war es genau zwei Jahre her, dass ich angefangen habe, mich vegan zu ernähren. Und ich hatte ja auch schon dazu geschrieben, dass diese Form der Ernährung bei Arthrosen für die Dauer von zwei Jahren empfohlen wird…

Diese zwei Jahre sind jetzt um! Und jetzt? Was kommt jetzt?

Die Idee ist, dann nach und nach wieder bestimmte Lebensmittel dazu zu nehmen. Und ich hatte auch in den beiden Jahren ab und zu so Fantasievorstellungen: „Jetzt ein Spiegelei!“ oder „Camembert wäre jetzt gut!“ Meistens ist das wieder schnell verschwunden. Oder ich habe tatsächlich mal einen Löffel oder einen Bissen genommen und gemerkt, dass die Sehnsucht oder die Vorstellung sehr groß war und mit der Realität nicht mit kam.

Wenige Woche vor Ende der zwei Jahre haben wir auch oft darüber gesprochen und überlegt, wie geht es weiter? Es gab auch die Idee, am Valentinstag ein Huhn a la Jamie Oliver zuzubereiten.

Was soll ich sagen? Wir haben jetzt Ende März und es hat weder das eine noch das andere gegeben. Wir ernähren uns weiter vegan. Unterwegs ist es immer noch schwierig, weil die meisten Hotels und Restaurants nich wissen, was das ist, aber das was wir selber täglich zubereiten oder zu uns nehmen ist einfach weiter vegan.

Es ist sehr variantenreich und man fühlt sich einfach gut. Und es macht uns so viel Spaß, dass wir es einfach weiter machen…

Meinem Knie geht es immer besser! Ich mache zur Zeit ganz gezielt Muskelaufbau und bin da sehr zuversichtlich, dass ich bald wieder das machen kann, was ich möchte wie z. B wandern und tanzen.

Gel- und Salbenmischungen von Schüssler

Nachdem wir ja neu hier in der Grazer Umgebung sind, habe ich verzweifelt versucht, eine Apotheke zu finden, die uns Mischungen aus den Schüssler Gelen und Salben herstellen.

Über die Gruppe share & care Graz habe ich dann eine Reihe von Apotheken genannt bekommen, die Mischungen herstellen. Diese Informationen möchte ich hier teilen.

Mohrenapotheke – Südtiroler Platz 7 – 0316/713280

Herz Jesu Apotheke – Sparbersbachgasse 58 -Telefon 0316/8306290

Rosenapotheke – Peter-Tunner-Gasse 34 – 0316 570070

Apotheke zum Chiron – Raaba –  0316/406550 (auf Anfrage!)

Rothlauer Apotheke – Waltendorfer Hauptstraße 121 – Telefon 0316/422210

 

Wer noch mehr Apotheken kennt, bitte einfach eine Mail an mich oder einen Kommentar verfassen. Aber bitte nicht nur Vermutungen äußern. Danke!

 

Ein Abend in der Trompete

Wir sitzen hier in geselliger Runde im Brauerei-Gasthof Trompete, dem Hotel im Altmühltal zum Abschluß vom ersten Tag des Tourismuscamp 2012.

Es gab eine verkleinerte Speisekarte zur Auswahl und am Besten kommt jetzt jeder selber zu Wort…

Die Stimmung ist schön gediegen, die Gespräche interessant.

Die Portionen sind sehr groß, super lecker und günstig.

Pizza Regina……SUPER! ……aber wo und wer ist Regina???

Schnitzel + Pommes Phantastisch!

5x Tourismuscamp, 5x Trompete, immer wieder gut!

Sehr effektiver erster Tag, tolle Gespräche, interessante Kontakte. Und eine große Portion Räucherlachs mitnRösti, die eigentliche eine Vorspeise sein soll, aber locker als Hauptspeise reicht.

Verschenkbazar von Gib und Nimm Graz war ein voller Erfolg

Der erste Verschenkbazar der neu gegründeten Gruppe Gib und Nimm Graz war ein voller Erfolg. Jede Menge Geschenke wurden gegeben und empfangen. Und den Gebern hat es gut getan zu sehen, wie ihre Geschenke mit offenen Armen aufgenommen wurden und die Nehmer haben nach herzenslust gestöbert.

Es war eine sehr angenehmen Veranstaltung, die da am 26. November 2011 im Spektral am Lendkai zum ersten Mal statt über die Bühne ging. Jeder konnte Sachen oder Fähigkeiten bringen und verschenken. Ohne jede Gegenleistung. Den ganzen Tag über strömten Leute ins Spektral und brachten Geschenke vorbei oder wollten einfach nur schauen. In der gemütlichen Sitzecke wurde Apfelstrudel aus geschenkten Äpfeln angeboten und mittags gab es eine leckere Gemüsesuppe und eine geschenkte Jause.

Die Geschenke waren breit gefächert: Vom Snowboard bis zu Küchenutensilien, von Kleidung bis zu LPs – alles wurde angeboten und so manches gute Stück wird wohl bald unterm Weihnachtsbaum liegen und wiederum verschenkt werden.

Veranstalter und Besucher waren sich darin einig, dass diese Veranstaltung regelmäßig stattfinden soll.

Infos:

facebook-Gruppe Gib und Nimm Graz
facebook-Gruppe Share und Care Graz
Webseite Gib und Nimm
Webseite Heidemarie Schwermer

Und hier noch einige Eindrücke von dem Tag:

Tücher-Aufbewahrung

Alle, die sich mit orientalischem Tanz befassen kennen das Problem: Wohin mit den ganzen Münztüchern und Tanztüchern?

Da ich mich auch mit Upcycling befasse, habe ich neulich aus einem alten Vorhang und dem Faschingskostüm vom letzten Jahr eine Tücher-Aufbewahrung für den Kleiderschrank genäht.

Und so gehts:

Da die Tücher-Aufbewahrung in den Kleiderschrank soll, habe ich den Vorhang auf 50 cm Breite zugeschnitten. Er ist ca. 1,20 m lang. Das Gardinenband habe ich dran gelassen, damit der Stoff am Kleiderbügel mehr Stabilität hat.

Die Taschen habe ich extra aus einem durchscheinenden Material genäht, damit man sehen kann, welches Tuch in der Tasche steckt. Die Taschen sind ca. 20 x 30 cm groß.

Ich habe die Lappen für die Taschen ringsum mit einem Rollsaum versehen und sie dann mit einer Doppelnaht auf den Vorhangstoff genäht. Jede Tasche erhielt noch zwei breite Falten, damit die Tasche auch tief genug wird. Einige Tücher sind doch recht groß und würden in eine flache Tasche nicht hineinpassen.

Oben an dem Vorhangstoff habe ich eine große Schlaufe befestigt, die sich um den Haken vom Kleiderbügel legt. Zwei weitere kleinere Schlaufen habe ich an den Seiten befestigt. Damit die Ecken nicht einklappen, habe ich jeweils noch einen Steg zwischen der hinteren Seite der Schlaufe und der äußeren Ecke angebracht. So sitzt der Stoff schön straff.

Noch alle Nähte ringsum versäubern… und…

Fertig!!

Natürlich kann man in den Taschen auch andere Sachen aufbewahren…

 

Das dritte Almcamp in Südtirol war ein voller Erfolg

Zum dritten Mal gab es nun schon ein Barcamp auf der Alm. Diesmal ziemlich luxuriös im Hotel Icaro auf der Seiser Alm in Südtirol. Das Hotel hat nicht nur eine atemberaubende Berg-Kulisse sondern auch eine großzügige Wellnessabteilung zum Teil mit grandioser Aussicht.

Es war wohl das Barcamp der Superlativen: das höchste – auf 1910 m; das kleinste – mit 27 Teilnehmern; und das mit dem besten Esssen (sorry Castlecamp) – gab es doch jeweils ein viergängiges Menü.

2011 haben viele Deutsche die lange Fahrt auf sich genommen und die illustre Runde enorm bereichert. Schon bei der Vorstellungsrunde gab es tags, die ich nie zuvor auf einem Barcamp gehört habe, wie ‚Hasen‘, ‚Minigolf‘ oder ‚Zahnmedizin‘. Auch die Sessions waren diesmal sehr bunt gemischt, gab es doch – wie immer beim Almcamp – keinen thematischen Überbau. Also hörten wir etwas über Radrennen in Altbauwohnungen, Schatzsuche per Google, Rendite von Immobilien, Zähne für Afrika, Tools für die tägliche Arbeit, responsive Webdesign, HDR-Fotografie usw.

Und wieder einmal hat sich das One-Location-Format des Almcamps bewährt. Man hört sich eigentlich alle Sessions an, egal ob einen das Thema interessiert oder nicht, weil es gibt eh keine Alternativsession gibt. Und so blickt man dann mehrfach an einem solchen Wochenende über den Tellerrand und ist hinterher froh, dass man im Sessionraum geblieben ist. Auch alte Barcamper mit mehr als 20 Camps Erfahrung fanden dieses Prinzip genial.

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir einige Sessions nach draußen verlegt und vor der großartigen Bergkulisse darüber diskutiert, ob Tourismusdestinationsseiten Social Media brauchen oder gehört, wie Rollstuhlfahrer verreisen.

Alle waren sich einig, dass nächstes Jahr wieder ein Almcamp statt finden muss und so planen wir schon fleißig an einer weiteren Ausgabe. Es soll wieder rustikaler werden und wir nähern uns der Idee des flipcamps, indem wir Internet lediglich für den Vortragenden vorhalten wollen und jeder der eine Session plant, soll einen Plan B haben, damit sie draußen in der grünen Wiese statt finden kann.

Wer wissen will, was er verpasst hat, hier gibts einige Links, zu Berichten, Fotoalben und sogar einem zweiteiligen Podcast:

Linksammlung auf Barcamp.at

Und hier geht es zu meiner Bildergalerie.

Infos über das Almcamp 2012 wird es dann hier geben:

Almcamp-Seite Ja, das Almcamp hat sich eine eigene Seite verdient, finden wir!!

 

 

 

Barcamp Graz 2011

 

 

Das Barcamp Graz 2011 liegt hinter uns und es war dieses Jahr ein sehr interessantes Barcamp.

Die Location war sehr gut gewählt. Die einzelnen Räume lagen nah genug beieinander und ein Raum war groß genug, um sämtliche Teilnehmer zu fassen. Und alles war so abgeschieden, dass man niemanden stört oder von anderen gestört wurde. Die Terrasse war natürlich der hit und bot genügend Raum für Gespräche, Netzwerken oder Chillen.

Die Verpflegung war die beste, die es wohl auf einem Barcamp überhaupt gibt: Weitgehend bio-vegan und kam vom Ginko.

Das Barcamp Graz ist aufgeteilt in vier verschiedene Themencamps und jedem Untercamp war ein Raum zugeordnet, aber trotzdem waren auch allgemeine Sessions möglich.

Wir mussten natürlich als erstes einmal sehr plakativ unsere Haussuche vorstellen: www.hausgesucht.at

Ich selber habe seit langem mal wieder eine Session gehalten und habe festgestellt, dass ich das wieder öfter tun muss. Meine Session ging über Bloggen und ich war wirklich erstaunt, wieviele Leute im Jahr 2011 mit dem Bloggen anfangen möchten und wissen wollten, wie man das denn so macht. Ich habe zu dem Thema ja auch hier im Blog eine kleine Artikelserie veröffentlicht. In der Session ging es mehr oder weniger genau um diese Fragen.

Witzigerweise war ich am ersten Tag fast ausschließlich im Politcamp und meine Session hat auch dort stattgefunden.

Ich war in der Session „Der Staat sind wir“. Hier geht es darum unparteilich, den Menschen aufzuzeigen, dass sie eigentlich der Staat sind und nicht irgendwelche Politiker und es gibt konkrete Tipps, was man selber mit einem bestimmten Zeitaufwand (5 Minuten) tun kann.

Danach habe ich – angelockt von dem Versprechen auf give aways – endlich einmal erklärt bekommen, was Heidenspass eigentlich macht und festgestellt, dass ich bisher auf der falschen Webseite war :-/ . Die richtige heißt nämlich heidenspass.cc Und ich weiß, was ich in Zukunft mit meinen alten LPs anfangen werde!!!

Danach war meine eigene Session und beim Raumwechsel hab ich noch das Ende von der Präsentation von landgestalter.at mitbekommen. Ein sehr interesante Projekt, für das man nur hoffen kann, dass es auch von den Menschen auf dem Land angenommen wird.

In der Session „digitale Gesellschaft“ wurde diskutiert, ob Österreich auch so eine Institution braucht. Der Konsens war ja, aber wer will es machen???

Anschließend wurden partizipative Tools vorgestellt. Es ist schon interessant, wie viele Werkzeuge bereits vorhanden sind und genuzt werden könnten, aber von Gemeinden oder Städten nicht genutzt werden…

Die nächste Session, die mich interessiert hätte, ist ausgefallen und ich habe die Pause genutzt und bin über den Muttertagsmarkt auf dem Hauptplatz geschlendert, nur um festzustellen, dass ich die meisten Aussteller bereits vom Kunsthandswerksmarkt in Gmünd in Kärnten kenne.

Zum Schluss habe ich mich über die Vorratsdatenspeicherung informiert.

Eine der besten Sessions war anschließend die Biersession, gesponsort von Stiegl. Hier hatte man in Ruhe Gelegenheit, sich auszutauschen und nett miteinander zumPlaudern. Jedes Barcamp sollte solch eine Ausklangsveranstaltung haben!!!

Danach gingnes traditionell zum Lendwirbelfestival. Witzig war Pong spielen auf der Fassade vom Kunsthaus.

Der zweite Tag fing she spannend an. Eigentlich wollten wir das köstliche vegane Frühstück genießen, allerdings war die Tür versperrt und niemand kam ins Gebäude.

Frisch gestärkt,mhabe ich mich über lanyard und andere Tools informiert, iPadTools und KrisenPR bei Stiegl informiert.

Nach dem Mittagessen ging es um online Deliberation.

Überraschungsgast Ronan Kandushin sprach erneut über open design und beantwortete anschließend sehr offen und ausführlich die aufkommenden Fragen.

Bei der abschließenden Feedbackrunde wurden einige Punkte erwähnt, die fast auf jedem Barcamp aufkommen, aber die sich vermeiden liessen, wenn den Teilnehmern klar wäre „barcamp ist was Du draus machst!“

Insgesamt war es ein sehr schönes Barcamp mit interessanten Teilnehmern, tollen Sessions und Gesprächen, was wieder viele Ideen gebracht hat. Und ich freue mich schon aufs nächste Jahr.

Hier findet man alle Informationen zu den Sessions

 

Tipps für Hoteliers: veganes Frühstück

Ich lebe nun seit zwei Monaten vegan und fühle mich sehr wohl damit.  Das größte Problem bei der veganen Ernährung ist allerdings die Verpflegung unterwegs und ganz besonders das Frühstück im Hotel. Zum Mittag- oder Abendessen kann man oft Gerichte von der Speisekarte entsprechend abwandeln oder man isst einen Salatteller. Beim Frühstück ist das allerdings nicht so einfach.

Zuletzt waren wir im Steigenberger Hotel in Linz untergebracht und wurden gefragt, ob wir das Frühstücksbuffet für 15 Euro pro Person haben möchten. Ich meinte: „Gerne, wenn sie etwas veganes anbieten!“. Die Rezeptionistin telefonierte daraufhin mit der Küche und bot uns an: „Früchte und Nüsse!“

Liebe Hoteliers! Es ist überhaupt nicht schwer, ein veganes Frühstück anzubieten. Und hier folgen ein paar Tipps zur Bevorratung, so dass Euch auch keine großen Kosten entstehen, da fast alle Produkte lange haltbar sind:

Brotaufstrich
Es gibt eine Riesenauswahl an veganen Aufstrichen. Viele davon sind schon im ganz normalen Supermarkt zu bekommen oder im dm Drogeriemarkt. Diese Aufstriche sind in Kleinpackungen erhältlich oder auch im Glas und beide Varianten sind sehr lange haltbar. Die meisten Brote und Brötchen sind ohne Ei und Butter hergestellt und können daher von Veganern gegessen werden. Ich gehe davon aus, dass Ihr darüber Angaben machen könnt.

Getränke
Die meisten Säfte dürften vegan sein und Kaffee und Tee gehen immer. Wenn Ihr dann darüber hinaus noch ein paar Packungen Sojamilch, Reismilch oder Hafermilch im Tetrapack vorhaltet, können Veganer damit ihren Kaffee weißen oder ihr Müsli damit essen. Diese Milchvarianten sind auch sehr lange haltbar. Und Ihr macht Menschen mit Laktoseintoleranz auch noch eine Freude.

Frisches
Falls Ihr dann noch Obst und Gemüse frisch zum Frühstück anbietet, steht dem Genuss am Morgen eigentlich nichts mehr im Wege.

Außer den Frischprodukten sind alle oben angeführten Waren sehr lange haltbar, so dass Ihr sie schon auf Vorrat lagern könnt. Damit könntet Ihr jederzeit ein veganes Frühstück anbieten!

Und wir bräuchten nicht mehr auf dem Hotelzimmerbett picknicken! :-))

Happy Birthday Shakespeare

Irgendwann jetzt um die Zeit hat William Shakespeare Geburtstag! Happy Birthday. Das erste Mal ist mir Shakespeare in der Schule begegnet. Und dank unserem tollen Lehrer, Herr Breuer, haben wir nicht Macbeth gelesen sondern als einziger Englisch-Leistungskurs: Romeo und Julia. Und unser Lehrer hatte die wunderbare Gabe uns für die Schönheit der Worte zu begeistern. Es war einfach toll! Wir sind auch mit ihm ins Theater gegangen und haben uns ein Stück angesehen, was im Stile der damaligen Stücke aufgeführt wurde; mit wenig Requisiten und spärlichem Bühnenbild. Ich erinnere mich noch, dass auf der Bühne Hühner herumliefen. So macht Englischunterricht Spaß. Und so blieb die Liebe zur Sprache und zur Schönheit von Worten.

Übrigens gibt es dieses Jahr wieder das tolle Shakespeare Festival in Murau. Kann ich nur empfehlen!!!