Ein Abend in der Trompete

Wir sitzen hier in geselliger Runde im Brauerei-Gasthof Trompete, dem Hotel im Altmühltal zum Abschluß vom ersten Tag des Tourismuscamp 2012.

Es gab eine verkleinerte Speisekarte zur Auswahl und am Besten kommt jetzt jeder selber zu Wort…

Die Stimmung ist schön gediegen, die Gespräche interessant.

Die Portionen sind sehr groß, super lecker und günstig.

Pizza Regina……SUPER! ……aber wo und wer ist Regina???

Schnitzel + Pommes Phantastisch!

5x Tourismuscamp, 5x Trompete, immer wieder gut!

Sehr effektiver erster Tag, tolle Gespräche, interessante Kontakte. Und eine große Portion Räucherlachs mitnRösti, die eigentliche eine Vorspeise sein soll, aber locker als Hauptspeise reicht.

Das dritte Almcamp in Südtirol war ein voller Erfolg

Zum dritten Mal gab es nun schon ein Barcamp auf der Alm. Diesmal ziemlich luxuriös im Hotel Icaro auf der Seiser Alm in Südtirol. Das Hotel hat nicht nur eine atemberaubende Berg-Kulisse sondern auch eine großzügige Wellnessabteilung zum Teil mit grandioser Aussicht.

Es war wohl das Barcamp der Superlativen: das höchste – auf 1910 m; das kleinste – mit 27 Teilnehmern; und das mit dem besten Esssen (sorry Castlecamp) – gab es doch jeweils ein viergängiges Menü.

2011 haben viele Deutsche die lange Fahrt auf sich genommen und die illustre Runde enorm bereichert. Schon bei der Vorstellungsrunde gab es tags, die ich nie zuvor auf einem Barcamp gehört habe, wie ‚Hasen‘, ‚Minigolf‘ oder ‚Zahnmedizin‘. Auch die Sessions waren diesmal sehr bunt gemischt, gab es doch – wie immer beim Almcamp – keinen thematischen Überbau. Also hörten wir etwas über Radrennen in Altbauwohnungen, Schatzsuche per Google, Rendite von Immobilien, Zähne für Afrika, Tools für die tägliche Arbeit, responsive Webdesign, HDR-Fotografie usw.

Und wieder einmal hat sich das One-Location-Format des Almcamps bewährt. Man hört sich eigentlich alle Sessions an, egal ob einen das Thema interessiert oder nicht, weil es gibt eh keine Alternativsession gibt. Und so blickt man dann mehrfach an einem solchen Wochenende über den Tellerrand und ist hinterher froh, dass man im Sessionraum geblieben ist. Auch alte Barcamper mit mehr als 20 Camps Erfahrung fanden dieses Prinzip genial.

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir einige Sessions nach draußen verlegt und vor der großartigen Bergkulisse darüber diskutiert, ob Tourismusdestinationsseiten Social Media brauchen oder gehört, wie Rollstuhlfahrer verreisen.

Alle waren sich einig, dass nächstes Jahr wieder ein Almcamp statt finden muss und so planen wir schon fleißig an einer weiteren Ausgabe. Es soll wieder rustikaler werden und wir nähern uns der Idee des flipcamps, indem wir Internet lediglich für den Vortragenden vorhalten wollen und jeder der eine Session plant, soll einen Plan B haben, damit sie draußen in der grünen Wiese statt finden kann.

Wer wissen will, was er verpasst hat, hier gibts einige Links, zu Berichten, Fotoalben und sogar einem zweiteiligen Podcast:

Linksammlung auf Barcamp.at

Und hier geht es zu meiner Bildergalerie.

Infos über das Almcamp 2012 wird es dann hier geben:

Almcamp-Seite Ja, das Almcamp hat sich eine eigene Seite verdient, finden wir!!

 

 

 

Homepageaktualisierung – Tipps

Im fünften und letzten Teil geht es um kleine Tipps rund um die regelmäßige Aktualisierung. Wer bisher alle Teile gelesen umgesetzt hat, ist jetzt schon fleißig dabei seine Internetseite regelmäßig zu aktualisieren und mit Inhalten zu befüllen.

Später veröffentlichen

Wenn sich eine Routine gebildet hat, dann gewöhnen sich auch die Leser daran und erwarten direkt neue Nachrichten. Wenn man jetzt längere Zeit nicht da ist oder weiß, dass man weniger Zeit haben wird, dann kann man auch Artikel vorschreiben. Oder wenn es einem gerade gut von der Hand geht, dann schreibt man gleich mehrere Neuigkeiten auf und veröffentlicht sie aber erst nach und nach. Bei den meisten CMS-Systemen, wie z. B. WordPress kann man Datum und Uhrzeit angeben, wann der Artikel publiziert werden soll. So kann man dafür sorgen, dass es regelmäßig neues auf der eigenen Internetseite gibt.

Bilder

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Wenn man also über etwas berichtet, dann wäre es perfekt, wenn man zu jeder Neuigkeit auch ein Bild hat. Es muss kein Profifoto sein, ein handybild reicht auch oft aus, hauptsache der Leser kann sehen über was ich schreibe. Also angewöhnen, immer ein Bild machen, von dem, was man tut, ob man gerade einen Kuchen gebacken hat, gerade den Wellnessbereich saniert oder der erste Flieder blüht, einfach fotografieren und festhalten. Anhand der Bilder findet man dann auch leicht Themen, über die man berichten kann. Es ist am Anfang wirklich gewöhnungsbedürftig und man muss ich oft wieder selber daran erinnern: Erst ein Foto machen! Auch, wenn es sich um Pannen handelt und der Hund gerade die schöne Geburtstagstorte vom Tisch gefegt hat… Erst knipsen, dann aufwischen!

Bewegte Bilder

Auch kleine Kurzvideos können sehr leicht in die Aktualisierung mit eingebunden werden. Die bewegten Bilder sind bei Jung und Alt sehr beliebt. Bei dem CMS-System WordPress braucht man lediglich die Adresszeile des youtubevideos kopieren und in das Textfeld einsetzen und schon ist das gewünschte Video auf der eigenen Internetseite in der Rubrik Neuigkeiten anzuschauen. Ein Kinderspiel!

Bilder verkleinern

Fotos von der Digitalkamera und auch von vielen handys sind sehr groß und nicht gut für das Internet geeignet. Wenn das Bild zu lange Zeit braucht zum Laden, dann wird der Leser ungeduldig. Deswegen sollte man die Fotos erst verkleinern, bevor man sie auf seiner Internetseite veröffentlicht. Dazu gibt es viele nützliche kostenlose Programme, mit denen das Bearbeiten ein Kinderspiel wird. Ein gutes Programm ist zum Beispiel: Shrink O’Matic

Urheberrecht

Bitte immer nur Bilder veröffentlichen, die man selber fotografiert hat oder für die man die ausdrückliche (schriftliche!) Erlaubnis hat, sie zu veröffentlichen. Einfach ein Bild aus dem Netz nehmen und auf die eigene Seite setzen ist verboten und kann zu empfindlichen Geldstrafen führen! Das gleiche gilt für Texte und Gedichte. Also besser selber etwas schreiben oder auf die Seite verlinken.

 

Links setzen

Wenn man über etwas schreibt, was man auf anderen Seiten gefunden hat oder wenn man eine Veranstaltung bewerben möchte und es gibt woanders im Internet mehr Informationen dazu, dann sollte man immer dorthin verlinken.

Kommentare bearbeiten

Wenn man anfängt, viel zu veröffentlichen, dann kommen auch die ersten Kommentare. Die sind grundsätzlich gut. Und man sollte auch möglichst zeitnah auf Kommentare antworten. Irgendwann wird es auch mal einen negativen Kommentar geben, damit muss man dann auch umgehen. Wenn es sachliche Kritik ist, kann man darauf eingehen. Viele Leute wollen aber einfach nur Ärger machen. Diese Personen nennt man Trolle. Auf deren Bemerkungen braucht man nicht eingehen. Wenn die Kommentare beleidigend sind oder gegen Recht verstossen, dann kann man sie auch ganz einfach löschen. Aber mit der Löschung sollte man sparsam umgehen, denn auch negative Kommentare können zur Kundenbindung beitragen. Kunden, die etwas reklamieren werden mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zum Stammkunden, wenn ihre Reklamation gut bearbeitet wird.

Wer jetzt noch Fragen hat zur Aktualisierung von Internetseiten, kann sich gerne an mich wenden?

Ansonsten viel Spaß beim Schreiben!

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Hier sind die anderen Teile der kleinen Artikelserie:

Rubrik Aktuelles/Nachrichten befüllen, aber wie?

Wann soll ich meine Homepage befüllen?

Wie soll ich schreiben bei der Homepageaktualisierung

Homepageaktualisierung – Wie fange ich an?

 

 

 

Homepageaktualisierung – Wie fange ich an?

Die neue Internetseite ist bestellt und sie wird selber zu pflegen sein, weil sie ein CMS-System haben wird. Am besten nutzt man dann die Zeit, bis die neue Seite fertig ist und sich schon einmal mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass man demnächst selber Inhalte produzieren wird. Und Inhalte heißt in dem Fall mehr, als mal einen Preis oder eine Öffnungszeit auf der Website zu ändern. Ich empfehle immer, erst einmal andere Seiten zu verfolgen und zu schauen, wie machen die das? Was schreiben sie? Worüber schreiben sie? Und ich welchen Zeitabständen? Ich kann drei Seiten nur wärmstens empfehlen, weil ich sie selber gerne lese und weil ich die Mischung zwischen privatem und geschäftlichem sehr sehr gut finde. Es sind übrigens alle drei sehr beschäftigte Unternehmer/-innen, die einen langen Arbeitstag haben und trotzdem die Zeit finden bzw. die Priorität eingeräumt haben, etwas im Internet zu veröffentlichen.

Saftblog
Hier dreht sich alles um den Saft. Die Geschäftsführerin einer Kelterei schreibt hier mehr oder weniger regelmäßig über alles, was im Betrieb  so passiert und fragt auch oft die Leser um Rat.

Essen kommen
Ludger Freese schreibt über seine Metzgerei mit Cateringservice und Imbiss und bietet Einblicke in den Alltag, aber auch Lustiges und Rezepte.

Shopblogger
Wer einen Supermarkt in Bremen führt, hat ganz schön viel zu erzählen…

Dann noch ein paar sehr gute Beispiele hier aus dem Lieser-und Maltatal:

Burgblog
Burgherr Luk berichtet von seiner alten Burg, schreibt Gedichte, macht viele, viele Fotos und kündigt natürlich auch Veranstaltungen an.

Geiersberger
Hier geht es rund um das Leben auf dem Bauernhof mit Berichten über anstehende Arbeiten und tollen Rezepten

Bauer Heinrich
Bauer Heinrich berichtet fast täglich aus seinem Leben als Bauer und Wirt und tut dies in seiner ihm eigenen Art.

Gasthof Hochalmspitze
Wenn zwei Engländer nach Malta in Kärnten ziehen, um ein Biker-Hotel aufzubauen, dann haben sie viel zu erzählen.
Hier gehts zur deutschen Version.

Wenn man bei anderen eine Weile mitgelesen hat, also mindestens zwei Wochen, wenn nicht länger, dann hat man eine Idee davon, wie es gehen kann. Aber dann bitte eigene Ideen entwickeln und nicht kopieren. Am Anfang kann auch eine Liste hilfreich sein, auf der man sich notiert, über was man schreiben will. Es muss keine hochtrabende Strategie sein, aber es sollte klar sein, was man nach außen tragen will – und auch was nicht.

Und dann: Einfach anfangen. Und ehrlich sein. Der erste Artikel kann ruhig davon handeln, dass dies alles ganz neu ist und das man jetzt in Zukunft hier über seinen Betrieb schreiben wird. Und der zweite Beitrag geht dann schon viel leichter von der Hand. Und wenn dann der erste Kommentar eingeht, dann schreibt man noch viel lieber…

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Hier geht es zu den ersten Teilen der Artikelserie:

Rubrik Aktuelles/Nachrichten befüllen, aber wie?

Wann soll ich meine Homepage befüllen?

Wie soll ich schreiben bei der Homepageaktualisierung

 

 

 

Wie soll ich schreiben bei der Homepageaktualisierung?

Das ist auch eine beliebte Frage zum Thema Internetseiten aktuell halten: „Wie soll ich denn schreiben?“ Antwort – auch wieder ganz einfach: So, wie der Schnabel gewachsen ist. Das Stichwort lautet hier ‚autenthisch sein‘. Was nützt es, wenn man sich die tollsten Sätze in gestochenem Hochdeutsch zurecht legt und der Kunde/Gast kommt und man begrüßt ihn in breitem Dialekt? Das wird zu Irritationen führen. Wenn man eine Webseite aufmerksam verfolgt und regelmäßig liest, was dort geschrieben steht, dann entwickelt man unweigerlich eine Beziehung. Man glaubt, den Autor zu kennen und wenn man ihn dann in der Realität trifft, dann ist man verwirrt, wenn das Gelesene nicht zu dem passt, was man nun vor sich hat. Früher war das so beim Telefonieren oder bei Radiosprechern, man hört die Stimme und entwickelt ein inneres Bild und wenn man den Radiosprecher oder den Telefonpartner dann persönlich trifft, denkt man „den hab ich mir ganz anders vorgestellt“.

Authentisch sein heißt auch zu überlegen, in welcher Sprache schreibe ich? Schreibe ich Hochdeutsch/Schriftsprache oder Dialekt? Auch hier gilt: Nicht verbiegen! Wer den ganzen Tag in seiner Muttersprache spricht, soll sie auch schreiben. Und warum nicht im Dialekt schreiben? Auf Plattformen wie facebook sehe ich sehr oft Beiträge in Dialekten. Und auch wenn ich die zum Teil entziffern muss oder mir selber laut vorlesen muss, ist es doch interessant. Und die verschiedenen Ausdrücke im Dialekt bieten auch schon wieder Stoff für Beiträge auf der eigenen Webseite. Ich denke da zum Beispiel an das kulinarische Wörterbuch Deutsch/Österreichisch mit den Gegenüberstellungen Blumenkohl – Karfiol, Tomaten – Paradeiser usw.

Wenn man schreibt, wie einem der Schnabel gewachsen ist, dann fällt es einem auch gleich leichter überhaupt zu schreiben. Wenn man nicht lange nachdenken muss, wie man jetzt etwas ausdrückt oder wie man das auf Hochdeutsch sagt. Es geht ja nicht darum den Literaturnobelpreis zu gewinnen sondern seine Kunden/Gäste mit Neuigkeiten zu versorgen. Also einfach losschreiben. Und hier noch ein Tipp gegen die Schreibblockade beim leeren Blatt (oder leeren online-Formular) Einfach mit dem zweiten Satz beginnen. Der erste Satz und die Überschrift folgen dann automatisch!

Viel Spaß beim Schreiben!

In der nächsten Folge geht es um die Frage: „Wie lege ich los?“

Und hier geht es zu den ersten Folgen:

Rubrik Aktuelles/Nachrichten befüllen, aber wie?

Wann soll ich meine Homepage befüllen?

 

 

Wann soll ich meine Homepage aktualisieren?

Wir alle haben genug zu tun und uns wird nie langweilig. Alle, die dann eine neue Website bekommen, die sie selber pflegen können, fragen sich: „Wann soll ich das denn noch machen?“ Gute Frage – hier die Antwort…

Als gelernte Trainerin für Zeitmanagement habe ich da ein paar Tipps:

– Rituale im Tagesablauf finden
– neue Tätigkeit an ein alltägliches Ritual anhängen
– 21 Tage durchhalten

Klingt einfach? Ist es eigentlich auch.

Rituale im Tagesablauf finden

Jeder von uns hat seine alltäglichen Rituale. Der eine macht vor dem Frühstück Frühsport, der andere liest gemütlich mit einer Tasse Kaffe die Zeitung, wieder andere telefonieren erst einmal mit Verwandten. Manch einer legt sich mittags eine halbe Stunde hin, wahrscheinlich macht jeder von uns eine Mittagspause. Das alles sind Rituale, die sich im Laufe der Zeit bewußt oder unbewußt gebildet haben. Nun gilt es, seinen täglichen Ablauf zu beobachte und zu analysieren. Was mache ich so jeden Tag, was man Routine oder Ritual nennen kann? Gibt es immer wieder kehrende Handlungen, die ich regelmäßig so ausführe? Wenn man selber nicht drauf kommt, kann man auch PartnerIN oder Mitarbeiter fragen, die haben den Blick von außen und können sicher helfen. Man selber macht diese Tätigkeiten wahrscheinlich schon im Schlaf und kommt vielleicht nicht drauf. Dann gilt es diese Rituale aufzuschreiben.

Neue Tätigkeit an das Ritual anhängen

Hat man routinemäßige Handlungen gefunden, sucht man sich die passende Tätigkeit aus und hängt sein neues Ritual da dran. Geht man zum Beispiel jeden Tag zu einer bestimmten Zeit mit dem Hund raus, könnte man planen, wenn man vom Gassi gehen zurück kommt, setzt man sich an den Computer und aktualisiert die Webseite. Das muss man sich genau vor Augen halten und vielleicht braucht man am Anfang noch Hilfsmittel. Vielleicht hängt man sich einen Zettel mit dem Hinweis „Internetseite aktualisieren!“ an den Haken, an den man nach dem Spaziergang mit dem Hund die Hundeleine hängt. Auf diese Weise verknüpft man die neue Handlung mit der alten bereits ritualisierten Handlung. Das Argument „keine Zeit“ heißt nämlich ‚keine Priorität‘. Räumt man der Tätigkeit Priorität ein „gleich nach dem Hundespaziergang setze ich mich an den Computer“ gibt man dieser Aktion Priorität und damit wird sie möglich.

21 Tage durchhalten

Es heißt, es dauert 21 Tage bis das Gehirn eine regelmäßig ausgeführte Handlung als Ritual anerkennt. Verschiedene Hilfsmittel bauen auf diesem Phänomen auf. Ich hatte auch schon mal selber an einem solchen Experiment mitgemacht. Jedes Mal, wenn man die neue gewünschte Handlung durchgeführt hat, belohnt man sich dafür in irgendeiner Weise oder markiert es. So fällt es einem leichter, auch Morgen wieder daran zu denken. Und wenn die 21 Tage vorbei sind, ist es ein alltägliches Ritual geworden und man wundert sich, was man früher nach dem Hundespaziergang anders gemacht hat als heute, wo man sich wie selbstverständlich an den Computer begibt und die neuesten Nachrichten auf der eigenen Internetseite veröffentlicht.

Im dritten Teil der kleinen Artikelserie geht es um „Wie soll ich schreiben?“

Und hier gehts zum ersten Teil.

Die Rubrik „Aktuelles/Nachrichten“ auf der Homepage befüllen – aber wie?

Inzwischen sollte es sich herumgesprochen haben, dass es unabdingbar ist, auf der eigenen Webseite immer aktuelle Neuigkeiten zu verbreiten. Stammkunden (-gäste) lieben es, immer über alles informiert zu sein und Neukunden bekommen so einen Eindruck, mit wem sie es zu tun haben.

Immer wieder werden wir gefragt, wie das denn gehen soll, dass man immer aktuelle Neuigkeiten auf der eigenen Internetseite hat. Und wir wundern uns, was für tolle Neuigkeiten auf facebook verbreitet werden, aber auf der eigenen Internetseite steht nichts.

Vorraussetzung ist natürlich, dass man seine Seite selber pflegen kann und in der Lage ist, diese mit Inhalten (content) zu befüllen. Dafür gibt es jede Menge Programme – content management systeme – genannt, mit denen das Schreiben genau so einfach ist, wie eine E-Mail absenden oder einen Brief schreiben. Wenn man allerdings erst seinen Webdesigner damit beauftragen muss, den Text auf der Homepage zu ändern, kann man es gleich sein lassen.

Deswegen werde ich hier eine kleine Reihe zum Thema schreiben und die wichtigsten Fragen beantworten:

– was soll ich schreiben?
– wann soll ich schreiben?
– wie soll ich schreiben?
– wie fange ich an?

Heute geht es also, um die Themen: „Was soll ich schreiben?“

Es gibt wunderbare Listen im Internet zum Beispiel hier bei Karin Schmollgruber. Hier geht es zwar um Twitter, aber die Themen können auch genau so gut für Aktuelles verwendet werden. Hauptsache ich kommuniziere mit meinen Kunden. Weiterhin ist diese Liste für touristische Betriebe gedacht, aber sie lässt sich sicher für eigene Zwecke verändern und adaptieren. Vielleicht macht Ihr Euch eine eigene Liste von Themen, die Ihr Euren Kunden gerne mitteilen wollt.

Auch wenn es bei Unternehmen primär darum geht, zu verkaufen, achtet darauf, dass Ihr nicht nur Euer Produkt (Eurer Haus) anpreist oder Angebote ins Netz stellt. Die Themenauswahl muss vielfältig sein. Ab und zu kann dann auch mal ein Angebot dabei sein. Im Vordergrund steht der Kontakt mit dem Kunden. Das ist das Wichtigste.

Schreibt auch etwas privates über Euch. Das macht Euch menschlich und bringt eine noch größere Kundenbindung. Gerade bei kleinen oder familiengeführten Unternehmen, ist es schön zu lesen, dass dort Menschen wie Du und ich arbeiten. Also schreibt auch mal, dass es schön ist, dass die Sonne ins Büro scheint. Oder teilt mit, dass Euer Drucker gerade mal wieder streikt und Ihr Euch darüber ärgert. Oder schreibt, dass Ihr gerade neue Broschüren drucken lasst und schon aufgeregt seid, wie die wohl aussehen werden, wenn sie fertig sind.

Oft hören wir dann das Argument: Das interessiert doch keinen? Wirklich? Wie ist es denn, wenn Ihr mit Eurer besten Freundin oder einem Kumpel telefoniert? Oder mit Eurem Partner oder einem Familienmitglied? Was teilt Ihr dem mit? „Stell Dir vor, mein Computer ist heute schon fünf Mal abgestürzt!“ „Du, meine Orchidee auf dem Fensterbrett, kriegt neue Blüten!“ Interessiert keinen? Warum teilt Ihr das dann am Telefon einfach so jedem mit?

Stellt Euch doch beim Schreiben einfach vor, Ihr schreibt Eurer Freundin/Eurem Kumpel/einem Familienmitglied. Dann klappt es auch mit den aktuellen Nachrichten auf der Website.

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Im nächsten Artikel geht es dann, um „Wann soll ich schreiben?

Die weiteren Artikel der Serie:

Wie soll ich schreiben?

Wie anfangen?

Tipps und Tricks

 

 

 

 

Und schon wieder ein Gewinnspiel…

Wer mich kennt, weiß, dass ich unheimlich gerne an Gewinnspielen teilnehme. Und – dass ich auch oft gewinne. Hier ist ein tolles Gewinnspiel von caschy mit Superpreisen, bei dem ich auch wieder gerne mitmache. Vielleicht klappt es ja diesmal auch – wer weiß.

Viel Spaß!

Hier gehts zum Gewinnspiel.

Making of Saftschmeckervideos

Aronia-Wein Tasting im Maltatal

Von der Keltertei Walther’s gab es wieder einmal eine besondere Aktion namens „Saftschmecker“. Man konnte sich für ein Saft- oder Weintasting anmelden, bekam dann eine Box gratis zugeschickt und musste dafür ein Video produzieren, in dem man den entsprechenden Saft oder Wein verkostet und beschreibt, wie er schmeckt. Wir kannten den Aroniawein noch nicht und haben uns dafür beworben. Für das Video haben wir uns überlegt, den Wein an verschiedenen Orten und in verschiedenen Situationen zu testen und zu probieren, ob er überall gleich schmeckt.

Wir haben ihn bei uns zu Hause an der Saftbar getestet, in der Höhenluft, hoch oben am Maltaberg im Maltatal, unter einem Wasserfall, beim Gössfall und auf Englisch mit John & Ros vom Gasthof Hochalmspitze in Malta.

Leider gibt es ein paar Zeitgenossen, die so eine tolle spaßige Aktion gleich wieder verunglimpfen müssen und für jedes Familienmitglied einzeln ein Produkt bestellt haben. Frei nach dem Motto „Da gibt es was umsonst. Da muss ich zuschlagen!“ Als diese Mehrfachbestellungen aussortiert werden sollten, gab es dann auch Hinweise auf das geltende Recht und der Anwalt der Kelterei Walther musste bemüht werden (s. Kommentare bei der Aktionsseite). Wie dämlich!

Wir hatten auf jeden Fall sehr viel Spaß bei den Dreharbeiten. Und hier ist das Ergebnis:

Da unser Film viel zu lang war, mussten wir einiges herausschneiden. Daraus haben wir dann die Outtakes gemacht:

Alle Videos zu der Aktion können hier bewundert werden. Da sind schon einige kreative Einsendungen dabei!

Onlinebestellung: Weinbox vs. Saftbox Teil 2

Teil 2: Onlineshop von Kelterei Walther

Am 20. Januar fällt uns abends ein, dass wir ja noch Walther’s Säfte bestellen könnten. Aber reicht die Zeit? Kurz mal per Twitter bei der @safttante nachgefragt:

Kurz drauf kommt die Antwort

Wir haben es riskiert und bestellt. Um 19.39 Uhr kommt die Bestellbestätigung per Mail. Dann kommt am 24. Januar eine Mail, dass unsere Säfte am 21. Januar verschickt worden sind. Anbei ein Link zum Safttracking. Oh Schreck! Der Saft liegt in einem Paketzentrum rum:

Das sah schlecht aus. Wollten wir doch am 26. Januar morgens schon wieder nach Österreich fahren. Wir twittern also:

Und obwohl es die Kelterei Walther ja gar nicht betraf – die Sendung war ja schon bei DHL, entspann sich ein wahrer Twitter-Krimi:

Kirstin Walther beobachtete den Lieferstatus der Säfte und stand mit uns ständig in Kontakt (von unten nach oben lesen):

Dazwischen gab es natürlich unsere Antworten.

Der Lieferstatus änderte sich andauernd. Mal war das Paket im Zustellfahrzeug dann wieder nicht und wir twitterten hin und her. Und dann klingelte der Postbote und brachte das ersehnte Paket. Und bei der Kelterei Walther auf der Internetseite sieht man oben rechts in rot meinen erleichterten Tweet: „Uff der Saft ist da! Danke!

Am 20. Januar abends bestellt – am 25. Januar mittags eingetroffen. In der Zwischenzeit von der Geschäftsführerin begleitet, die sich um das Paket gesorgt hat und den Lieferstatus beobachtet hat…

Also hier bestell ich sofort wieder!!!