Verschenkbazar von Gib und Nimm Graz war ein voller Erfolg

Der erste Verschenkbazar der neu gegründeten Gruppe Gib und Nimm Graz war ein voller Erfolg. Jede Menge Geschenke wurden gegeben und empfangen. Und den Gebern hat es gut getan zu sehen, wie ihre Geschenke mit offenen Armen aufgenommen wurden und die Nehmer haben nach herzenslust gestöbert.

Es war eine sehr angenehmen Veranstaltung, die da am 26. November 2011 im Spektral am Lendkai zum ersten Mal statt über die Bühne ging. Jeder konnte Sachen oder Fähigkeiten bringen und verschenken. Ohne jede Gegenleistung. Den ganzen Tag über strömten Leute ins Spektral und brachten Geschenke vorbei oder wollten einfach nur schauen. In der gemütlichen Sitzecke wurde Apfelstrudel aus geschenkten Äpfeln angeboten und mittags gab es eine leckere Gemüsesuppe und eine geschenkte Jause.

Die Geschenke waren breit gefächert: Vom Snowboard bis zu Küchenutensilien, von Kleidung bis zu LPs – alles wurde angeboten und so manches gute Stück wird wohl bald unterm Weihnachtsbaum liegen und wiederum verschenkt werden.

Veranstalter und Besucher waren sich darin einig, dass diese Veranstaltung regelmäßig stattfinden soll.

Infos:

facebook-Gruppe Gib und Nimm Graz
facebook-Gruppe Share und Care Graz
Webseite Gib und Nimm
Webseite Heidemarie Schwermer

Und hier noch einige Eindrücke von dem Tag:

Musikdesign für Hotels und Restaurants

Da ich ja gerade in einem Designerhotel war, ist es mir mal wieder aufgefallen…

Für Hotel und Restaurant machen sich Besitzer, Betreiber, Architekt, Innenarchitekt und Gärtner jede Menge Gedanken. Es geht um Materialien, Formen und Farben. Hotelbesitzer erzählen mir, dass sie extra nach Südtirol gefahren sind, um Vorhänge auszusuchen und ewig gebraucht haben, um sich zu entscheiden. Es gibt Farbschemata und jede Farbe hat eine besondere Wirkung, die eine beruhigt und die andere regt an und je nach dem gestaltet man die Räume. Man diskutiert lange über Holzarten und deren Oberfläche. Das Licht wird extra designt und für alles gibt es Berater und Spezialisten. Die Auswirkungen auf den Menschen sind bekannt und werden geschickt mit eingeplant. Alles wird bis ins kleinste Detail durchgeplant, diskutiert, entschieden. Waschbeckenform, Wasserhahn, Handtücher, Briefpapier, Logo, Theke, Gläser, Getränke, Blumenarragement, Bettwäsche, Kissen, Stuhlbezüge, Lampen, give aways, Oberflächen, Strukturen, Fliesen, Furnier, Gardinen, Stoffe, Bademäntel, alles wird passend ausgesucht.

Und dann… kommt man in ein solches Etablissement und hört die falsche Musik!!

Dabei sollte doch inzwischen bekannt sein, dass Musik hochemotional ist. Nicht umsonst gibt es Musiktherapie mit vielen verschiedenen Ausrichtungen. Aber warum investiert niemand in eine Musikberatung? Vor etlichen Jahren habe ich einen Banker kennengelernt, der sich mit Musikberatung für Restaurants und Hotels selbständig machen wollte. Ich weiß nicht, ob er seine Idee jemals in die Tat umgesetzt hat, aber zu tun gäbe es genug für ihn, denn wie oft komme ich in ein Haus, was komplett gestaltet ist, ein Restaurant, wo nichts dem Zufall überlassen ist, wo sogar Geschirr, Besteck und Gläser perfekt harmonieren und dann muss ich Lokalradio hören, mit Verkehrshinweis, Nachrichten und Fußballübertragung…

Bitte liebe Hotel- und Restaurantbesitzer, hört nicht bei der Musik auf mit der Planung, überlegt genau wie die Vorhangfarbe und die Fliesenstruktur auch noch, welche Musik zu Euch passt!!

Wie seht Ihr das? Fällt Euch die Musik auf?

5 Jahre Tanzschule Bahija – Ein Fest

Zum fünfjährigen Bestehen der Tanzschule Bahija für orientalischen Tanz gab es in Hennef-Uckerath eine Orientshow aller Schülerinnengruppen zu bewundern. Insgesamt neun verschiedene Kinder- und Erwachsenengruppen gibt es in der Schule und sie sind für die Kinder nach Altersstufen sortiert und im Erwachsenenbereich nach Leistungsstufen.

Eröffnet wurde die Schülerinnen-Show mit einer wunderschönen Nummer der Mutter-Kind-Gruppe. Die Mütter hatten in ihren Isis-Wings die kleinen Mädchen versteckt auf die Bühne gebracht, die ihrerseits selber wieder Isis-Flügel anhatten. Was für eine wunderschöne Eröffnungsnummer. Ich war zu Tränen gerührt und die Kleinen (ab 3 Jahre) haben das richtig toll gemacht und fast immer ihren Einsatz getroffen.

Das Programm ging weiter mit den Wüstenblumen, die am ersten Tag noch deutlich nervös von einander abschauten, aber am zweiten Aufführungstag souverän ihre Choregraphie absolvierten. In wunderschönen Kostümen füllten sie die Bühen mit ihren Raumwegen aus und zeigten ihr Können.

Danach zeigten die Anfängerinnen mit Vorkenntnissen – Azadeeh – in wunderschönen Kostümen einen Baladi mit Stock und auch sie konnten am zweiten Tag deutlich entspannter Lächeln und haben das wunderbar gemeistert.

Die Teenies „Abendsterne“ – trainiert von Sonja Paulzen zeigten eine frische und freche Oriental-Disco-Choreografie mit geschickt ausgewählten Kostümen und spritzigen Bewegungen.

Die Anfängerinnen (Choreographie Sonja Paulzen) erinnerten mit ihrem Saidi an MJ. Auch hier wurde Modernes sehr geschickt mit Tradition verbunden und die Damen haben sehr schön getanzt.

Die Auftrittsgruppe Arsinoé zeigte einen Baladi mit Zimbeln, hätte mir aber gerne etwas enthusiastischer sein und mehr lächeln können. Am zweiten Aufführungsstag (s.o.) war es dann besser.

Es folgte ein weiterer Tanz der Stufe 1 mit lustig wippenden Fransengürteln. Eine ordentliche Darbietung von den Anfängerinnen!

Wieder folgte ein Auftritt von Arsinoé. Mit wunderschönen Kostümen brachten sie einen traditionellen Saidi auf die Bühne. Leider stimmten manchmal die Abstände nicht so ganz.

Die Gruppe Azisa zeigte einen Schleiertanz in wunderschönen farbenfrohen Kostümen.

Anschließend folgte eine komische Nummer mit hawaiianischen Klängen, die die Pause einläutete. Ein gutes Zeichen war die Tatsache, dass man dachte “ Wie? Jetzt schon Pause?“

Nach der Pause ging es weiter mit einem Tribal Duo. Beim Tribal gibt eine Tänzerin die Bewegungen vor und die anderen tanzen es nach. Wenn dies von zwei Frauen getanzt wird, sieht es leider so aus, als ob die eine von der anderen abschaut. Immer wieder beeindruckend sind allerdings die üppigen Kostüme beim Tribal.

Dann gab es eine tolle Schleiernummer mit Schwarzlicht. Hier wurden Azadeeh so richtig in Szene gesetzt und die Schleier zauberten wunderschöne Bilder.

Arsinoé’s Töchter zeigten eine eigene, selbst erarbeitete Choreographie namens „Mädchen“, die aber auch ‚Zicken‘ hätten heißen können. :-)) Die Choreographie hatte alles: Eine Geschichte, tolle Bewegungen, Raumwege, schöne Bilder und einen sehr guten Schluß. Respekt!

Die Mittelalterfantasy von Azisa hatte mir persönlich etwas zu viel Rawasi und leider gelang der Kreis mit den auf- und absteigenden Tambourins nicht wirklich. Aber die Kostüme waren aufwendig gefertigt und der Aufgang durch das Publikum war eine tolle Idee.

Der Raks Sharky von Zaafnaa war beeindruckend getanzt. Die jungen Frauen mussten kurzfristig ihren Tanz umstellen, weil eine Tänzerin leider einen Unfall hatte und sie hatten mit technischen Problemen zu kämpfen. Sie ließen sich aber absolut nichts anmerken und tanzten unbeeindruckt von den äußeren Umständen sehr souverän ihren Tanz. Eine tolle Leistung!

Das Doppelschleier-Trio kämpfte am ersten Tag mit den Tücken der Schleier und Kostüme, konnten das aber am zweiten Tag wieder wett machen. Beeindruckend war der Solo-Auftakt!

Die moderne Choreografie Atame der Arsinoés hätte auch gerne etwas mehr Intensität haben können. Leider stimmen oft die Positionen der Tänzerinnen nicht, so dass sie sich gegenseitig verdeckten, was sehr schade war.

Der absolute Höhepunkt und eine unglaubliche Leistung war der Shamadan Baladi von Arsinoés Töchtern. Bei dem Aufgang durch den Saal hielt das Publikum hörbar den Atem an. Die jungen Mädchen tanzten sehr souverän, zimbelten im Takt und hielten sämtliche Positionen und Raumwege ein.

Mit einem letzten Auftritt läuteten die Arsinoés das große Finale ein.

Hier kamen noch einmal sämliche Tänzerinnen auf die Bühne. Das Publikum spendete lange und ausgiebig Applaus.

Fazit: Es gibt wohl kaum eine zweite Schule für orientalischen Tanz, die eine solche Vielfalt auf die Bühne bringen kann. Über 90 Tänzerinnen im Alter ab 3 Jahren füllten die Bühne. Die Choreographien waren kurzweilig, abwechslungsreich und immer an die Kenntnisse der Tänzerinnen angepasst. Niemand war offensichtlich überfordert. Die Kostüme waren zum Teil üppig und bunt und zum Teil mit einfachen Mitteln erstellt und dabei an den jeweiligen Tanz und die Leistungsstufe der Gruppe angepasst und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Die meisten Kostüme hat Bahija übrigens selbst angefertigt.

Ein Lob gilt auch dem Veranstaltungsort Hotel-Landsknecht in Uckerath. Der Service war absolut professionell und hat zum Teil auf Knien serviert, um dem Publikum nicht die Sicht zu nehmen.

Messiah im Opernhaus Graz

Oper Graz

Oper Graz

Gleich Anfang des Jahres hatte ich riesiges Glück und gewann zwei Eintrittskarten zu dem Tanzstück Messiah in der Oper Graz. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde, habe ich doch jahrelang gleich zwei Tanzabos besessen und viel gesehen.

Zunächst war ich total begeistert von dem Opernhaus. Es ist nicht nur sehr beeindruckend mit dem Ganzen Prunk sondern es ist auch gut durchdacht. Jeder Rang hat seine eigenen Garderobe, eigene WCs und eine kleine Bar. Die Stühle sind natürlich etwas älter und nicht ganz so bequem und es empfiehlt sich, seine Plätze rechtzeitig einzunehmen, weil aneinander vorbeigehen innerhalb der Stuhlreihe schier unmöglich ist oder mit viel Körperkontakt verbunden. Wir saßen in der 12. Reihe Mitte und hatten eine gute Sicht.

Aber nun zu Messiah:

Das Bühnenbild war sehr gut, einfach und offen. Viel wurde auch vom backstage-Bereich gezeigt und es war so gut konzipiert, dass sich damit viele verschiedene Bilder erzeugen ließen.

Die Kostüme waren gut gewählt und wurden auch geschickt eingesetzt, um die „Menschwerdung“ zu verdeutlichen. Die farbenfrohen Kleidungsstücke symbolisierten auch sehr gut die karibischen Elemente.

Die Musik war live mit Orchester und Combo!!

Das Stück selber hat mich rundum begeistert. Sehr geschickt wurde hier Klassik mit der Moderne verbunden. Die Solisten des klassischen Parts standen mit auf der Bühne und wurden genial und gemäß ihren Möglichkeiten in den Tanz mit eingebunden. Auch der Chor wurde sehr schön in das Geschehen mit eingebunden. Ich mochte seine Auftritte und dass er auch einmal nicht zum Publikum sondern zur Seite sang. Die Kostüme des Chors gefielen mir auch sehr gut und erinnerten mich an das Straßenverkehrsamt Abteilung zwei :-)) Der Höhepunkt war aber der Auftritt mitten im Saal, quasi mit Surround Sound. Das hatte Gänsehautfaktor.

Raffiniert wurden verschiedene Medien miteinander kombiniert und zusätzlich zu dem Tanz eingesetzt und mit ihm verbunden. Live-Video-Bilder wurden genau so auf ein oder zwei Leinwänden gezeigt, wie vorgefertigte Videos. Dabei waren die kurzen Filmsequenzen wunderbar bearbeitet und man musste oft genau hinschauen, um überhaupt die Verwandlung auf der Leinwand mitzubekommen.

Immer wieder wurde man überrascht. Hier ein Schattenspiel. Dort eine Requisite gut eingesetzt. Es war nie langweilig. Und immer wieder schaffte es Darrel Toulon mit seiner Inszenierung umwerfende Bilder zu kreieren. Unvergesslich wird mir das Bild der Kreuzigung im Gedächtnis bleiben. Auch die Umsetzung des berühmten ‚Hallelujah‘ war sehr schön gelungen.

Die Solisten waren gefordert zusätzlich zu ihren Gesangsparts zu tanzen oder die Live-Kamera zu bedienen oder die Bühne geschickt umzubauen. Hier hat mich besonders der Bass Wilfried Zelinka beeindruckt. Previn Moore sang leider verstärkt, damit er sich gegen die Combo durchsetzen konnte und hatte dabei aber eine sehr variantenreiche glasklare Stimme. Die Sopranistin Lucia Kim konnte leider nicht so ganz in der Qualität mit ihren Kolleginnen und Kollegen mithalten.

Ich glaube, ich könnte das Stück noch drei Mal sehen und würde immer wieder etwas neues entdecken.

Falls es etwas zu verbessern gäbe (Kritik auf hohem Niveau) dann der Ton der Combo. Ich würde die Band gerne auch auf der Bühne sehen und nicht nur in der Passage.

Unverständlich war, dass nach der Pause doch einige Sitzreihen leer waren. Und mit dem Grazer Publikum hab ich noch so meine Probleme: Positiv war, dass sie sich schön gekleidet haben, zum Teil sogar mit bodenlangen Kleidern und dass sie in der Pause gegangen sind und nicht wie leider in anderen Theatern üblich mitten in der Vorstellung und laut Türen knallend. Negativ fand ich, dass sie zwischendurch applaudiert haben. Das hat wirklich sehr gestört. Vielleicht könnte man das vorher ansagen, wie der Hinweis auf die Mobiltelefone. Und es gab trotz dieser unglaublich guten Performance keine Standing Ovation. Ist das Grazer Publikum so verwöhnt? Oder macht man das in Österreich nicht?

Fazit: Ein grandioses Tanzerlebnis mit sehr vielen Facetten und Überraschungen. Nichts wie hin!!

Kreativzentrum „Subkultur“

Servus Zusammen,

Achim und ich wünschen uns schon seit langem so etwas wie ein Kreativzentrum im Tal. Eine Begegnungsstätte für Kreative, wo man sich austauschen kann, zusammen kreativ sein kann, Ideen und Projekte entwickelt und sogar einen Ausstellungsraum hat…

Unser Traum könnte bald Wirklichkeit werden:
Wie Ihr vielleicht wisst, sind im Handwerkshaus in der Hinteren Gasse in Gmünd Räume frei geworden. Hier könnte unser Kreativzentrum entstehen. Es sind 100 qm mit Wasseranschluss und WC. Die Miete beträgt 300 Euro im Monat plus Nebenkosten. Wenn sich zum Beispiel sechs Leute finden würden, die mitmachen wollen, wären es 50 Euro im Monat für jeden. Bei 10 Personen nur noch 30 Euro usw.

In dem Kreativzentrum soll auf jeden Fall immer eine Gitarre und eine Trommel vorhanden sein und es soll dort eine Staffelei stehen, so dass jederzeit mit den Anwesenden Personen etwas entstehen kann. Ob man Musik macht, oder jemand malen möchte oder ob man zusammen Projektideen entwickelt. In den Räumen ist genug Platz, um etwas auszustellen. Wir hoffen, dass wir auch Leute ansprechen können, die sich bisher noch nicht so richtig getraut haben, ihre Kreativität auszuleben. Alles soll recht ungezwungen sein und Ideen sollen auch spielerisch entstehen. Dabei erwarten wir durch den gegenseitigen Austausch auch eine gegenseitige kreative Befruchtung.

Zur Eröffnung haben wir uns vorgestellt, dass jeder/jede, der/die mittun möchte, einen Sessel mitbringt und diesen vor Ort gestaltet. Das wäre dann schon der erste kreative Akt. Mit solchen und ähnlichen Aktionen soll es dann weiter gehen.

Natürlich ist auch Raum für Eure Ideen.

Falls Ihr Interesse habt und mittun möchtet, lasst es uns wissen. Und falls Ihr jemanden kennt, der auch Interesse haben könnte, leitet diese Mail bitte weiter.

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So lautete unsere Einladungs-Maill an eventuelle Mitstreiter…

Wir suchen weiter!!!

Die Räume sind wunderschön mit Gewölben und alten Steinen. Sie laden richtig ein, kreativ zu sein. Es gibt einen großen Vorraum mit einer rustikalen Theke und einen weiteren Raum, der sich sehr gut als Ausstellungsraum oder Workshopraum eigenen würde. Dieser Raum hat auch eine tolle Akustik, so dass wir z. B. auch Tonaufnahmen machen können.

Hier ein paar Bilder:

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Bei einem ersten Treffen haben sich fünf Leute gefunden, die mittun möchten und wir haben den ganzen Abend Ideen entwickelt und Aktionen geplant. Aber fünf sind einfach zu wenig. Da das Kreativzentrum mit Leben erfüllt sein soll, muss es eigentlich ständig offen sein. Mit zehn Leuten könnte man eine Art ‚Schichtbetrieb‘ leichter bewerkstelligen.

Die Idee mit den Stühlen haben wir bei diesem Treffen auch weiter ausgebaut…

Es würde uns sehr freuen, wenn wir doch noch Eröffnen könnten und das Kreativzentrum über den Sommer (Mai bis Oktober) betreiben könnten.

Barcamp Salzburg

Dieses Jahr waren wir mal am Barcamp Salzburg, das leider zeitgleich mit dem Barcamp Wien stattfindet. Wir haben aber gleich geklärt, dass das keine Absicht ist. Es lag eher am Terminkalender von Markus…

Aber der Reihe nach:

Die Anfahrt zur Location war dank der ausführlichen Beschreibung kein Problem. Die Location war sehr angenehm. Ein kleines Studio im Keller mit Sofas und Barhockern der ARGE Kultur.

Es gab WLAN ohne Anmeldungsprozess und funktionierende Technik. Den ganzen Tag über gab es Bio-Säfte, Wasser, Schnittchen und Gebäck, so dass eine größere Mittagspause gar nicht nötig war.

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Am Anfang stellte Markus Beckedahl netzpolitik.org vor. Interessant waren die vielen Aktionen, die von Netzpolitik im Stile von Greepeace selber durchgeführt werden sowie die Aufrufe an die Bürger, selber aktiv zu werden, indem zum Beispiel Telefonnummern von Politikern veröffentlicht werden. Der Vortrag war für mich sehr interessant, allerdings etwas zu lang. 

Anschließend gab es die Sessionplanung, die sehr sehr schnell erledigt war. Kompliment an alle Beteiligten. Das dauert bei manchen Barcamps leider ewig. Fünf Sessions waren angesetzt, die letzte davon als ‚Ligthning Talks‘ mit Kurzpräsentationen von jeweils 5 Minuten.

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Zunächst gab es eine Übersicht über Wolfram Alpha, Bing und Wave. Wolfram Alpha ist wohl ein nettes Spielzeug, wenn man Falco mit Elvis vergleichen kann, aber ansonsten fehlt es einfach noch an Daten. Umlaute funktionieren nicht und man muss alle Fragen auf Englisch stellen. Bing lieferte auf den ersten Blick auch keine besseren Ergebnisse als Google. Muss man mal an einem konkreten Beispiel austesten. Wave soll in einem Jahr kommen. Warten wir es ab. Keine großartig neuen Erkenntnisse also. 

In der zweiten Session von Anne Grabs ging es um Intelligenz und Kreativität. Hier wurde ein Video gezeigt über ein Interview mit einem Professor, der sehr genau zwischen Schwarmintelligenz und Wisdom of the crowds unterscheidet. Die Diskussion darüber kam aber nicht so richtig in Gang. 

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Dann ging es um digitale Erosion und die Frage, ob es gut ist, dass im Internet alles für immer bestehen bleibt, wo doch sonst im Leben durch Zerfall, neue Dinge entstehen? Ein sehr guter Denkanstoss.

Einen weiteren Denkanstoss gab die Session über Wahrnehmung und Glaube. Die Aussagen waren zwar sehr radikal, aber vielleicht kann man nur so aufrütteln. Anhand vieler Beispiele wurde aufgedeckt, wie unsere Schlussfolgerungen uns sehr oft täuschen und zu Fehlannahmen führen. Hier gab es fast zu viele Beispiele und leider auch ein paar Fehler in der Präsentation. Wer sich eingehend damit beschäftigen will, wird unter dem Stichwort ‚cognitive biases‘ fündig, bzw. gibt es hier die Präsentation als pdf.

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Weiter ging es mit vielen verschiedenen Möglichkeiten der Verwertung von Musik. Einige Plattformen wurden vorgestellt und zahlreiche Beispiele belegten wieder einmal, dass Verschenken zu Umsatz führt. Details dazu gibt es vielleicht an anderer Stelle… 

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Dann kamen schon die Ligthning Talks mit

Garden of Hybris. Hier kann man testen, wie narzistisch man als Blogger ist. Unbedingt auch die Blumen anklicken.

Almcamp: Das Barcamp auf der Alm im September in Oberkärnten. Unbedingt hingehen!

Schmiede: Festival und Community für Produzenter und Performer. Leider ist die Anmeldefrist vorbei!

– alte iPods und iphones wieder verwerten

Funkfeuer: Kostenloses Internet für diverse Städte, wie Wien, Graz, Salzburg??? Mitmachen!

Getwittert wurde wenig, aber das Wenige kann man hier nachlesen. Dort gibt es auch noch ein paar Links zu Bildern und Präsenstationen.

Pünktlich waren wir mit den Sessions durch und konnten zum gemütlichen Teil übergehen. Gesagt-getan haben nicht nur die Grillerei gesponsert sondern auch selber gebrutzelt. Hervorragend!!

Vielen Dank an alle Sponsoren und Organisatoren. Es war ein wirklich angenehmes Barcamp mit reibungsloser Organisation. Gerne nächstes Jahr wieder.

Ist Dir Fad??

Falls Dir fad ist, schreibe eine E-Mail an

mir-ist-fad@innocentdrinks.at

und Du bekommst innerhalb von 48 Stunden eine Antwort. Und das ist wirklich keine Textbaustein-Antwort. Ich habs ausprobiert. Ein super Service!!

Blackmore’s Night in Graz

Gestern waren wir also zum zweiten Mal in dieser Woche auf einem Blackmore’s Night Konzert. Diesmal im Orpheum in Graz.

Wir sind schon um 16 Uhr mit Freunden gestartet. Unterwegs begann es zu schneien, so dass wir erst gegen sieben in Graz ankamen. Direkt neben dem Orpheum gibt es ein Parkhaus, sehr praktisch. Dann haben wir noch schnell unsere vorbestellten Karten an der Kasse abgeholt. Hat alles sehr gut geklappt. In einer Seitenstraße kamen wir dann sogar noch zu einem japanischen Essen. Endlich mal wieder Sushi!! Sehr lecker! Wir haben uns nicht sehr beeilt, weil in Nürnberg und in Zagreb der Einlass erst nach 20 Uhr überhaupt begann. Also dachten wir in Graz wird das genau so sein. War es aber nicht!

Um 20.17 Uhr kamen wir zurück zum Orpheum und alle waren schon auf Ihren Plätzen und lauschten einer Vorgruppe. Ups!! Einige Minuten später ging es tatsächlich los! In Graz war leider fotografieren verboten. Sehr schade!

Das Orpheum ist recht klein und hat nur eine kleine Bühne. Man hat so viele Stühle platziert wie möglich! Es gab keinen Mittelgang und kein Platz vor der Bühne. An Tanzen war also diesmal leider nicht zu denken. 

Blackmore’s Night waren unglaublich gut gelaunt. Mr. Blackmore wagte einige neue Späße und es gab einige andere Stücke als in Nürnberg und Zagreb. Ein richtiger Querschnitt durch die letzten elf Jahr und einige Stücke, die sie wirklich schon ewig nicht mehr gespielt haben. Aber auch neue Songs, die es noch gar nicht auf CD gibt. Es gab eine großen Klassikteil und sogar ein Schlagzeugsolo. Und man durfte sich ein Stück wünschen. Leider konnten wir uns mit „Hanging Tree“ nicht gegen „Wish you were here“ durchsetzen. Schade!

Als die Band so richtig in Fahrt kam und wir uns schon auf ein lange Konzert freuten, gab es ein wenig Verwirrung auf der Bühne. Candice meinte, der Veranstalter hätte ihnen noch genau 4 Minuten zugestanden. Sie spielten noch 2 Stücke und weg waren sie. Es ging sofort das Saalllicht an und die Musik von CD. Es gab keinerlei Zugabe. Sehr sehr merkwürdig und absolut enttäuschend.

Ich habe beim Orpheum nachgefragt, warum das Konzert abgebrochen wurde. Die Geschäftsleitung verweist mich an den Konzertveranstalter. Ich bin gespannt.

Die Rückfahr dauerte ewig, weil wir durch den massiven Schneefall nur sehr langsam vorwärts kamen. 

Bis zum Abbruch war das Konzert einfach nur super!! Ich hätte es gerne länger genossen. In den nächsten Tagen sollen die Tourdaten für Deutschland herauskommen. Ich bin gespannt!

Lustiges Theaterstück in St. Margarethen

Gestern haben wir tatsächlich das Theater gefunden und haben das Stück „Der Floh im Ohr“ gesehen. Es ist eine typische Tür-auf-Tür-zu-Komödie und wir haben sehr viel gelacht. Die Schauspieler waren allesamt gut. Alle Rollen waren sehr gut besetzt und das Timing optimal. Die Ausstattung und Bühnentechnik war unglaublich. Kompliment an alle Beteiligten!!

Es lohnt sich wirklich das Stück anzusehen. Aufführungen noch bis Mitte März. Weitere Informationen beim Theater St. Margarethen.