Tag 15 – der zweite Wiegetag

Diesmal sind nicht so viele Pfunde gepurzelt, wie in der ersten Woche, aber das war wohl zu erwarten:

73,3 kg und 35, 6 % Körperfettanteil

Am vierzehnten Tag gab es eine Blumenkohl-/Brokkolitorte mit einem Mürbteigboden ohne Ei. Für die Sauce haben wir Seidentofu und Soja-Cuisine verwendet, aber sie ist nicht ganz so fest geworden, wie erhofft. War aber trotzdem sehr lecker.

Tag 13 – Reibekuchen

Am 13. Tag hatten wir noch Apfelmus von den Mehlklößen übrig und angeregt durch den Besuch der Reiberdatscheria in München, wollten wir Reibekuchen mal vegan machen. Das war super einfach:

Kartoffeln schälen, waschen und fein reiben. Eine Zwiebel schälen und fein hacken und dazu geben. Die Masse absieben und das Wasser auffangen. Das Wasser stehen lassen, bis sich die Stärke am Boden abgesetzt hat. Danach das Wasser vorsichtig abgießen und die Stärke wieder zum Kartoffelteig geben. Nach Bedarf noch etwas Mehl dazu geben und die Reibekuchen in heißem Öl ausbacken.

Bald ist wieder Wiegetag. Bin schon sehr gespannt!!

Tag 12 Mehlklöße

Inzwischen haben wir übrigens alkoholfreien Wein und Sekt in Bioqualität bei vinumis.at bestellt. Die schnellste Onlinebestellung, die wir jemals hatten. Am Vormittag bestellt – am nächsten Mittag erhalten. Super! Der erste Rotwein, den wir probiert haben, schmeckte anfangs sehr bissig und dann unglaublich flach. Wir haben dann probiert, Glühwein daraus zu machen, aber das hat auch nicht geholfen. Der Rosésekt, den wir aufgemacht haben, um etwas zu feiern, der war schon eher zum Trinken.

An Tag 12 gab es unser Lieblingsgericht: Mehlklöße. In Achim’s Familie gab es Mehlklöße immer mit Apfelmus und brauner Butter, also eher in einer süßen Variante. Und in den Teig kamen Eier. Bei uns in der Familie gab es dieses Gericht eher deftig mit Sauerkraut und Kassler. Unter das Sauerkraut kam zusätzlich noch gebratener Speck. Es war total spannend, daraus nun eine vegane Variante zu zaubern. Das Ergebnis waren Mehlklöße mit Apfelmus und Tofu-Sauerkraut. Achim war von der Mischung begeistert, ich habe Sauerkraut und Apfelmus nacheinander verzehrt.

Hier das Rezept:

Für den Apfelmus die Äpfel klein schneiden und mit etwas Wasser zum Kochen bringen. Wenn sie weich sind, durch die Flotte Lotte passieren.

Den Räuchertofu in Öl anbraten und wieder aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Das Sauerkraut in der gleichen Pfanne anbraten und mit etwas Wasser ablöschen. Bei geschlossenem Deckel weich kochen. Anschließend den Tofu wieder hinzugeben und mit etwas Soja-Cuisine und Ahornsirup abschmecken.

Für die Mehlklöße pro Kloß einen gehäuften EL Mehl in eine Schüssel geben und salzen. Etwas warmes Wasser unterrühren bis es einen schweren Teig gibt. Er muss klebrig vom Löffel ziehen. Mit einem feuchten Löffel etwas Teig abstechen und ins kochende Salzwasser geben. Wenn die Klöße oben schwimmen, sind sie gar.

Etwas Soja-Butter schmelzen und über die Klöße geben.

Wir haben festgestellt, dass man den Räuchertofu auch weglassen kann. Das Sauerkraut schmeckt auch so ganz lecker.

Selbst unser Lieblingsgericht lässt sich vegan kochen und war dazu noch sehr sehr lecker. Es schmeckt anders, als man es gewohnt ist, aber es war trotzdem sehr lecker. Es schmeckte viel feiner.

Tag 11 – Dinkelvollkornbrot

An Tag 11 gab es abends einfach ein selbstgebackenes Dinkelvollkornbrot. Wir hatten im Biomarket veganen Sauerteig mit einer Brotgewürzmischung entdeckt und damit ist das Backen ein Kinderspiel. Zu dem Brot gab es Mandelschmelz von Zwergenwiese. Das schmeckt haargenau wie Schweineschmalz mit Grieben. Und wir haben von Allnatura einen Tofu-Aufstrich entdeckt „wie grobe Leberwurst“. Das auf einem frisch gebackenen Brot – was will man mehr??

Übrigens habe ich gestern bei der Wienerin online einen Bericht über Vegetarier gelesen. Dort schreibt auch eine Frau, bei ihr wäre Arthrose diagnostiziert worden und seit dem sie vegan lebt, hat sie keine Beschwerden mehr. Es scheint wirklich was dran zu sein.

Tag 10 Kürbissuppe

An Tag 10 meiner persönlichen Arthrosediät gab es Kürbissuppe mit Kürbiskernöl

Statt Sahne gab es zum Verfeiner einen Schuss Soja-Cuisine.

Übrigens habe ich auf der Messe jemanden kennen gelernt, bei dem vor 13 Jahren eine Arthrose der Hüfte diagnostiziert wurde. Zwei Ärzte rieten ihm unabhängig voneinander eine ähnliche Diät einzuhalten, wie ich sie jetzt mache. Er lebt seitdem beschwerdefrei. Das macht doch Mut!

Vegan Essen in Graz Tag 8 und 9

Tag 8 und 9 habe ich in Graz verbracht. Am Abend waren wir in der Scherbe essen und dort konnte ich richtig schlemmen. Nach Absprache mit dem super freundlichen Servicepersonal und der Küche habe ich als Vorspeise Bruscetta gewählt. Diese wurden zunächst mit Käse überbacken serviert, aber sofort wieder abgeräumt und neu gemacht. Tolles Reklamationsmanagement. Anschließend hatte ich die Falafel ausgewählt ohne die üblichen Beilagen und eine Portion Duvec Reis. Zu den Falafel hat man mir ein veganes Gemüse gemacht, damit diese nicht so trocken sind, ohne dass ich danach gefragt hatte. Super nett! Die Portionen in der Scherbe sind riesig. Allein von dem Reis wäre ich schon satt gewesen. Die Falafel waren überhaupt nicht trocken und schön fluffig und der Reis war total cremig, fast wie ein Risotto und mit frischem Gemüse. Und alles sehr lecker!

Das Frühstücksbuffet im Hotel hatte – wie erwartet – nichst für mich im Angebot, deswegen habe ich da wieder meine mitgebrachten Sachen verzehrt.

Zum Mittagessen am nächsten Tag ging es ins Ginko. Das Ginko ist ein Schlaraffenland für Veganer. Gleich mehrere Gerichte gibt es zur Auswahl und auch verschiedene Desserts. Der absolute Hit war aber die Auswahl an veganem Kuchen und Torten. Ich hab mir gleich was mitgenommen für die nächsten Tage. Einfach toll!

Tag 4 – 7 – Vegan Essen Unterwegs

Ab dem 4. Tag wurde es spannend. Wo soll ich unterwegs etwas veganes zu essen bekommen? Wir waren unterwegs nach München zu einer Messe. Auf dem Hinweg haben wir kurz vor München an der Raststätte Holzkirchen(?) angehalten. Dort gab es ein warmes Buffet und ich konnte Salzkartoffeln und in Öl gebratenes Gemüse auswählen. Sehr gut.

In München angekommen, haben wir den Messestand aufgebaut, das Hotel bezogen und waren dann in einem urigen Brauhaus: Zum Grünen Baum. Hier musste die Kellnerin in der Küche nachfragen, aber ich konnte zwischen all den Fleischgerichten, die es nun einmal in einem zünftigen Brauhaus gibt, trotzdem etwas bestellen: Kartoffelrösti mit Gemüse und Salat.

Okay, der Rösti war industriell vorgefertigt und man hat leider Sahne- oder Joghurtsauce auf den Salat gegeben, aber Rösti und Gemüse waren okay. Ich bekam etwas zu Essen.

Vom Frühstücksbuffet im Hotel und vom Messe Catering habe ich nichts erwartet, deswegen hatte ich Vollkornknäcke, verschiedene Aufstriche und Sojadesserts mitgenommen. Die Aufstriche von Zwergenwiese gibt es in kleinen Packungen, die nicht gekühlt werden müssen und somit war Frühstück und Mittagessen gesichert.

Am zweiten Abend gingen wir in die Reiberdatscheria. Hier gab es für mich Salat mit gebratenen Champignons.

Auch hier hat man mir den Reibekuchen mitserviert, den habe ich dann aber weiter gegeben. Salat und Champignons waren lecker.

Der dritte Abend führte uns auf Empfehlung zum „Sakrisch guat“. Einem weiteren Brauhaus direkt in der Nähe vom M.O.C. Hier gab es leider nur Convenience-Produkte. Deswegen konnte man meine Sonderwünsche nicht erfüllen. Am Ende gab es wieder Salat mit gebratenen Champignons für mich und dazu Country Potatoes leider auch aus der Tüte. Zweimal hintereinander das Gleiche war etwas langweilig, aber Brauhäuser sind halt sehr fleischlastig.

Auf dem Rückweg haben wir an der Raststätte Hochfelln Süd angehalten. Hier gab es sehr nettes Personal. Alles wurde mir genau erklärt. Dort verwendet man zum Beispiel ein veganes Schmalz zum Anbraten, so dass ich gleich die Auswahl unter mehreren Gerichten hatte. Anscheinend ist man hier auf alternative Ernährungsformen eingestellt, da es auch laktosefreie Milch an der Kaffebar gab.

Fazit: Ich brauchte nicht verhungern, war angenehm überrascht, dass ich an den Raststätten anstandslos etwa auswählen konnte und hätten wir die Restaurants etwas sorgfältiger ausgewählt, hätte ich nicht zwei Mal das Gleiche essen brauchen.

Tag 3

An Tag 3 gab es Wokgemüse mit Reis. Bei diesem Rezept mussten wir nichts verändern, da es von Natur aus vegan ist. Wer mag, kann eine Tofu-Wurst kurz im Wok anbraten und dann an den Rand schieben und anschließend das Gemüse anbraten.

Tag 2 – Blumenkohl mit Kartoffeln und Gemüsesosse

Arthrose-Diät

Arthrose-Diät

Am zweiten Tag meiner Arthrose-Diät gab es gekochten Blumenkohl mit Salzkartoffeln und Gemüsesauße.

Normalerweise war unser Rezept für Blumenkohl immer klassisch mit brauner Butter und Spiegelei. In der veganen Variante sind Butter und Ei natürlich ausgeschlossen. Deswegen gab es zu dem Kohl eine Gemüsesosse, wie sie auch bei den Ableitungsdiäten von Mayr vorgeschlagen wird. Und so gehts:

Gemüse klein schneiden und in etwas Öl anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, so dass alles gerade bedeckt ist. Köcheln lassen, bis das Gemüse schön weich ist. Mit dem Pürierstab schaumig schlagen und mit etwas Soja-Sahne nach Belieben abschmecken.