Tag 20 – Flammekuchen

Als Elsaßfans war es total spannend, Flammekuchen selber zu machen und dazu noch vegan. Das Rezept stammt ebenfalls aus dem Buch von Attila und ist super einfach. Statt Speck kommt gewürfelter geräucherter Tofu auf den Hefeteig, statt Creme Fraiche Soja Cuisine – fertig und unglaublich lecker.

Beim nächsten Mal nehmen wir mehr Soja Cuisine!!

Den restlichen Teig haben wir im Kühlschrank über Nacht weiter gehen lassen und das hat dann am nächsten Morgen frisch aufgebacken wie ein Ciabatta-Brot geschmeckt.

Tag 19 – Pizza

Da wir einiges über veganen Käse gelesen hatten, im Bio-Supermarkt aber keinen bekommen konnten, haben wir das erste Mal Hefeschmelz ausprobiert. Dafür braucht man Hefeflocken, Margerine, Mehl und Senf. Das ganze soll dann wie Käse auch zum Überbacken geeignet sein und sogar knusprig und braun werden. Angefangen haben wir mit Pizza Hawai. Den Aufschnitt haben wir vergessen zu kaufen und deswegen haben wir eine vegane Wurst aufgeschnitten und den Pizzaboden damit belegt.

Auch wenn es nicht unbedingt so aussieht :-)) – die Pizza war super lecker. Der Hefeschmelz hat sich leider nicht so verhalten, wie gewünscht, aber er schmeckt auf jeden Fall sehr gut. Insgesamt eine tolle Pizza Hawai. Das Rezept hatten wir aus dem Kochbuch von Attila Hildmann

Tag 17 und 18 – Graz

An diesen beiden Tagen waren wir mal wieder in Graz und da kann man ja, was veganes Essen anbelangt aus dem vollen schöpfen. Zu Mittag waren wir wieder im Ginko. Dort gibt es sogar heißen Kakao aus Sojamilch. Da es in Graz an dem Tag geschneit hat, kam so eine dampfende Tasse heiße vegane Schokolade gerade recht.

Abends waren wir auf einer Veranstaltung und obwohl das Essen aus dem Restaurant „Scherbe“ kam, konnten die Servicemitarbeiter leider nicht sagen, welche Speisen vegan zubereitet waren. Ich habe mich dann für Weinblätter, italienisches Antipastigemüse und Rohgemüse entschieden. Später dann sind wir in die Scherbe gewechselt und dort habe ich nochmal die leckeren Falafel ohne alles mit Salatgarnitur ohne Sauce bestellt. Yammi!

Frühstück gab es im Hotelzimmer. Ein Picknick auf dem Hotelbett. Das Frühstück ist wirklich ein Manko. Würde ich nicht auch noch auf Weißzucker und Weißmehl verzichten, könnte man sich ja ein Marmeladenbrot oder -toast genehmigen, aber unter meinen Vorraussetzungen ist leider so rein gar nichts dabei.

Das Mittagessen bekamen wir im Bioladen Matzer, dem angeblich ältesten Bioladen Österreichs. Dort gibt es eine kleine Küche und eine Ecke mit ein paar Tischen und Stühlen. Die Suppen dort sind immer vegan, das Hauptgericht variiert in der Zubereitung. An dem Tag war das Hauptgericht „nur“ vegetarisch, aber der Koch bot uns Kartoffelgulasch mit einer veganen Frankfurter-wurst an, was sehr lecker war.

Da wir erst spät aus Graz wieder gekommen sind, gab es veganes fast food: Kartoffelecken mit veganer Siedewurst und selbstgemachter Sojanaise…

Zwei Mal Brühwurst an einem Tag, aber egal…

Tag 16 – Satéreis

An Tag 16 haben wir es uns wieder einfach gemacht und Wokgemüse mit Reis und Satesauce zubereitet. Die Ernusscreme haben wir mit Sojamilch glatt gerührt. Das geht sogar im kalten Zustand. Wenn man sie dann über die Gemüse-Reis-Mischung gibt, ergibt es eine sehr schöne cremige Sauce. Sehr lecker!

Tag 15 – der zweite Wiegetag

Diesmal sind nicht so viele Pfunde gepurzelt, wie in der ersten Woche, aber das war wohl zu erwarten:

73,3 kg und 35, 6 % Körperfettanteil

Am vierzehnten Tag gab es eine Blumenkohl-/Brokkolitorte mit einem Mürbteigboden ohne Ei. Für die Sauce haben wir Seidentofu und Soja-Cuisine verwendet, aber sie ist nicht ganz so fest geworden, wie erhofft. War aber trotzdem sehr lecker.

Tag 13 – Reibekuchen

Am 13. Tag hatten wir noch Apfelmus von den Mehlklößen übrig und angeregt durch den Besuch der Reiberdatscheria in München, wollten wir Reibekuchen mal vegan machen. Das war super einfach:

Kartoffeln schälen, waschen und fein reiben. Eine Zwiebel schälen und fein hacken und dazu geben. Die Masse absieben und das Wasser auffangen. Das Wasser stehen lassen, bis sich die Stärke am Boden abgesetzt hat. Danach das Wasser vorsichtig abgießen und die Stärke wieder zum Kartoffelteig geben. Nach Bedarf noch etwas Mehl dazu geben und die Reibekuchen in heißem Öl ausbacken.

Bald ist wieder Wiegetag. Bin schon sehr gespannt!!

Tag 12 Mehlklöße

Inzwischen haben wir übrigens alkoholfreien Wein und Sekt in Bioqualität bei vinumis.at bestellt. Die schnellste Onlinebestellung, die wir jemals hatten. Am Vormittag bestellt – am nächsten Mittag erhalten. Super! Der erste Rotwein, den wir probiert haben, schmeckte anfangs sehr bissig und dann unglaublich flach. Wir haben dann probiert, Glühwein daraus zu machen, aber das hat auch nicht geholfen. Der Rosésekt, den wir aufgemacht haben, um etwas zu feiern, der war schon eher zum Trinken.

An Tag 12 gab es unser Lieblingsgericht: Mehlklöße. In Achim’s Familie gab es Mehlklöße immer mit Apfelmus und brauner Butter, also eher in einer süßen Variante. Und in den Teig kamen Eier. Bei uns in der Familie gab es dieses Gericht eher deftig mit Sauerkraut und Kassler. Unter das Sauerkraut kam zusätzlich noch gebratener Speck. Es war total spannend, daraus nun eine vegane Variante zu zaubern. Das Ergebnis waren Mehlklöße mit Apfelmus und Tofu-Sauerkraut. Achim war von der Mischung begeistert, ich habe Sauerkraut und Apfelmus nacheinander verzehrt.

Hier das Rezept:

Für den Apfelmus die Äpfel klein schneiden und mit etwas Wasser zum Kochen bringen. Wenn sie weich sind, durch die Flotte Lotte passieren.

Den Räuchertofu in Öl anbraten und wieder aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Das Sauerkraut in der gleichen Pfanne anbraten und mit etwas Wasser ablöschen. Bei geschlossenem Deckel weich kochen. Anschließend den Tofu wieder hinzugeben und mit etwas Soja-Cuisine und Ahornsirup abschmecken.

Für die Mehlklöße pro Kloß einen gehäuften EL Mehl in eine Schüssel geben und salzen. Etwas warmes Wasser unterrühren bis es einen schweren Teig gibt. Er muss klebrig vom Löffel ziehen. Mit einem feuchten Löffel etwas Teig abstechen und ins kochende Salzwasser geben. Wenn die Klöße oben schwimmen, sind sie gar.

Etwas Soja-Butter schmelzen und über die Klöße geben.

Wir haben festgestellt, dass man den Räuchertofu auch weglassen kann. Das Sauerkraut schmeckt auch so ganz lecker.

Selbst unser Lieblingsgericht lässt sich vegan kochen und war dazu noch sehr sehr lecker. Es schmeckt anders, als man es gewohnt ist, aber es war trotzdem sehr lecker. Es schmeckte viel feiner.

Tag 11 – Dinkelvollkornbrot

An Tag 11 gab es abends einfach ein selbstgebackenes Dinkelvollkornbrot. Wir hatten im Biomarket veganen Sauerteig mit einer Brotgewürzmischung entdeckt und damit ist das Backen ein Kinderspiel. Zu dem Brot gab es Mandelschmelz von Zwergenwiese. Das schmeckt haargenau wie Schweineschmalz mit Grieben. Und wir haben von Allnatura einen Tofu-Aufstrich entdeckt „wie grobe Leberwurst“. Das auf einem frisch gebackenen Brot – was will man mehr??

Übrigens habe ich gestern bei der Wienerin online einen Bericht über Vegetarier gelesen. Dort schreibt auch eine Frau, bei ihr wäre Arthrose diagnostiziert worden und seit dem sie vegan lebt, hat sie keine Beschwerden mehr. Es scheint wirklich was dran zu sein.

Tag 10 Kürbissuppe

An Tag 10 meiner persönlichen Arthrosediät gab es Kürbissuppe mit Kürbiskernöl

Statt Sahne gab es zum Verfeiner einen Schuss Soja-Cuisine.

Übrigens habe ich auf der Messe jemanden kennen gelernt, bei dem vor 13 Jahren eine Arthrose der Hüfte diagnostiziert wurde. Zwei Ärzte rieten ihm unabhängig voneinander eine ähnliche Diät einzuhalten, wie ich sie jetzt mache. Er lebt seitdem beschwerdefrei. Das macht doch Mut!