Gewonnen, gewonnen, gewonnen

Ja genau! Drei mal habe ich jetzt in kurzer Zeit bei einem Gewinnspiel gewonnen.

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Zunächst bei data copy eine Videokamera. Das war schon ein toller Gewinn, weil sie eine integrierte Festplatte hat und bis zu 7 Stunden aufzeichnen kann. Es freut mich besonders, dass ich gewonnen habe, obwohl ich beim Gewinnspiel angekreuzt habe, dass ich nur am Gewinnspiel teilnehmen möchte und keinerlei Marketingmaterial erhalten möchte. Man hat mir schon oft erzählt, dass man dann gar nichts gewinnen würde, wenn man das ankreuzt. Aber bei datacopy geht alles mit rechten Dingen zu und das ist gut. Wer noch mitspielen möchte kann dies hier tun, denn das Gewinnspiel läuft bis zum 7. Juli und man kann jede Woche etwas gewinnen. 

Als nächstes kam dann die Gewinnmeldung von fluidforms. Hier habe ich eine Gürtelschnalle gewonnen mit QR-Code. Diesen Gewinn werde ich zwar nicht selber nutzen, aber ich finde ihn trotzdem toll. Achim kann sich jetzt aussuchen, welchen Text er haben möchte. Wahrscheinlich wird es „42“ … Wer wissen möchte, wie die dann aussieht, kann das hier ausprobieren

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Und dann kam noch eine Benachrichtigung. Ich habe ein Buch gewonnen bei einem Blogger-Gewinnspiel von Daniel Große einem freien Journalist. Für mich als Leseratte ein schöner Gewinn. Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch. 

Vielen Dank für die tollen Gewinne!!

Monika braucht…

Sehr witzige Aktion von Stefan Waidele. Man gibt bei Google seinen Namen und ‚braucht‘ in Anführungszeichen ein und schon gibt es eine lustige Liste:

Monika braucht keinen Vortrag zu halten.
Monika braucht ihr Thema nicht vorzutragen.
Monika braucht nur zuzugreifen.
Monika braucht es jetzt.
Monika braucht dich.
Monika braucht Wachskreiden.
Monika braucht eine ______ zum Zudecken.

Spruch des Tages

„Spruch des Tages:
Das Internet ist da und geht auch nicht mehr weg!
#eDay in Frankfurt“

per Twitter: @MikeSalzburg

Barcamp Klagenfurt – Die Sessions 1. Tag

In der Vorstellungsrunde wurden unglaublich viele Sessions angekündigt und auch im Vorfeld wurde schon über einige spannende Themen geschrieben, die leider dann doch nicht stattgefunden haben. Am 1. Tag waren trotzdem alle Plätze im Papierwiki belegt und ich habe viele Sessions besucht.

openaddresses.at
Leider weiß ich immer noch nicht, warum ich meine Daten nicht nur bei OpenStreetMap sondern auch bei openaddresses eintragen soll. Die Vortragende schien nicht so richtig zu wissen, worüber sie redet und kennt wohl auch OSM nicht. Ich würde den Machern dringend raten, ihr Konzept zu überdenken. Ich war bisher in 3 OSM-Sessions und immer hieß es, bloss nicht auf den Daten von google maps arbeiten! Ganz böse!! Einzig die Mitarbeit bei openaddresses scheint viel einfacher zu sein und geht, wenn ich es richtig verstanden habe auch ohne Registrierung. Aber nur die Adresse ist mir zu wenig. Ich werde mich weiter mit OSM befassen 

Videos im Web 2.0
Der Titel versprach mir etwas anderes. Es ging nicht generell um den Einsatz von Videos sondern um einen Vergleich von Videos in der Politik. Trotzdem ein interessanter Vergleich von Michael Thurm, wie die verschiedenen Parteien in Deutschland mit dem Web umgehen. 

Nach dem Mittagessen ging es für mich weiter, mit:

Kärntner-Kultur-Blog
Meine Frage, warum ich meine gesammelten Daten über Veranstaltungen nicht nur bei „So Isses“ sondern zusätzlich auch noch auf dem Kärntner-Kultur-Blog veröffentlichen soll, blieb trotz oder wegen eines ewig dauernden Monolog in Marketingsprech bis heute unbeantwortet. Auch konkrete Fragen, wie „wird der Artikel komplett übernommen oder nur geteasert?“ blieben im Raum stehen. Auch hier schien die Vortragende nicht wirklich zu wissen, worum es geht. Der Monolog kam aus dem Auditorium von der mit dem Projekt betreuten Agentur. Warum war nicht das ganze Team vorne??

Hier zeigte sich wieder die Gratwanderung zwischen Reklame und einer wirklichen Projekt- oder Start-Up-Präsentation. Ich persönlich will definitiv keine Reklame mehr auf Barcamps sehen. Dafür habe ich schon zu viel davon ertragen müssen. Dass es auch anders geht und, Start-Ups oder Projekte sehr wohl spannend präsentiert werden können und mir aufzeigen, was neu ist, wie neue Technologien genutzt werden, oder warum ich da mittun soll, wurde mir auf anderen Barcamps schon mehrfach sehr gut bewiesen, z. B. TripsbyTips oder OSM oder pendla.de und viele andere!!
 

Strategische Bewertung von Social Media Technologien
Olaf Nitz stellt hier die verschiedenen Tools vor. Die Zielgruppen-Anzweiflung blieb hier im Gegensatz zum Barcamp in Eichstätt aus. In Klagenfurt wurde allerdings die Bewertung in Frage gestellt. Für mich persönlich bot die Session nichts wirklich Neues. Aber ein guter Überblick über Social Media. Den Vortrag gibt es auf der Session Seite.  
 

One Page Aggregation Tools
Heinz Grünwald stellte in seiner Session einige Seiten vor, in die ich sicher mal reinschnuppern werde. Interessiert man sich für ein bestimmtes Thema oder sucht Informationen zu einem bestimmten Bereich, bieten solche Seiten sicher eine sehr gute Anlaufstelle, ohne dass man sich durch Google-Trefferseiten oder zahlreiche Blogs wühlen muss. Auch diese Session gibt es auf der Barcamp-Seite.  
 

Und dann kam für mich persönlich das absolute Highlight des 1. Tages

Affiliate Marketing
mit Ritchie Pettauer und Hans Peter Manzenreiter. Endlich ein Aha-Effekt für mich. Etwas, was ich sofort umsetzen werde. Bin übrigens schon dabei und habe bereits die erste Kundin gewonnen. Auch diese Session kann man auf der Barcamp-Seite nachlesen. 
 

Fazit 1. Tag
Vielleicht 
 war dasTourismuscamp Eichstätt zu kurz vor dem Termin von Klagenfurt. Vielleicht hatte Ed mit seiner Ankündigung eines hochkarätigen Barcamps die Erwartungen bei mir zu hoch geschraubt. Aber für mich persönlich, gab es viel weniger mitzunehmen auf dem Barcamp Klagenfurt 09 als in den Jahren davor oder auf anderen Barcamps oder special camps. Es gab für mich zu viele Sessions von den üblichen Verdächtigen mit ihren üblichen Themen. Ich vermisse die Cracks, mit denen ich auf anderen Camps beim Kaffee schwätzen kann und die ihre Visionen verbreiten. Ritchie Pettauer und Max Kossatz liefern immer hervorragende Arbeit ab. Darauf kann man sich verlassen! Und das war auch diesmal wieder so!

Trotzdem hat sich das Barcamp für mich gelohnt und wenn ich mich schon für 2010 anmelden könnte, hätte ich das auch schon längst gemacht! Bis nächstes Jahr!

Barcamp Klagenfurt – Organisation

Vorweg ein großes Lob an das Organisationsteam vom Barcamp Klagenfurt 2009. Ihr habt Euch selbst übertroffen!!!

Das Barcamp Klagenfurt 2007 war mein erstes Barcamp überhaupt und seit dem ist viel geschehen und ich war auf fast einem Dutzend Barcamps in Österreich und Deutschland. Und jetzt gab es also schon das dritte Barcamp in Klagenfurt.

Die Location

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Das Vorstufengebäude war richtig einladend und gemütlich. Dank der Pflanzen und Sofas vom Kika hat man sich gleich wohlgefühlt. Es gab auch einen großen Arbeitstisch zum Schreiben.

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Damit hat das Barcamp Klagenfurt die zweitschönste Location. Sorry, aber die Burg in Kaprun ist unschlagbar!

Positiv aufgefallen: Super Service!!: Garderobe und ein ganzer Karton voller Mehrfachstecker!

Negativ: Ich hatte ja im Vorfeld schon darauf hingewiesen. Die Toiletten sind am Wochenende in Unigebäuden immer ein Problem. Wenn man am Samstag Morgen bei Beginn des Barcamps schon ungeputzte dreckige Toiletten vorfindet… :-((
Verbesserungsvorschlag: Vielleicht hat ja das-stille-oertchen.at Lust beim nächsten Barcamp als Sponsor aufzutreten. 

Zeitplan:
Es begann etwas später als angekündigt. Die Vorstellungsrunde war schnell erledigt, dank der drei Tags. Die Sessionplanung in Klagenfurt mit dem berühmten Papierwiki ist die schnellste überhaupt von all den Barcamps, die ich besucht habe!! Wunderbar! Einfach weiter so!

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Die einzelnen Session liefen fast immer im Zeitplan. Ab und zu steckte einer vom Orga-Team den Kopf in die Tür, um auf das Ende hinzuweisen. Aber es regelte sich irgendwie von allein. Die Aufteilung in zwei Tracks in zwei Räumen ist auch sehr gut. In Eichstätt hat man gemerkt, dass 3 Räume zuviel waren. 

Verbesserungsvorschlag: Nächstes Mal bei der Willkommens-Session kurz die Barcamp-Regeln vorstellen. In Eichstätt wurden sie z.B. per Beamer kurz an die Wand geworfen und vorgelesen. Es gab viele Neulinge dieses Jahr in Klagenfurt, die sich nicht auskannten.  

Teilnehmer:
Die Anzahl der Teilnehmer gefällt mir. Die riesigen Barcamps mit 300 und mehr Teilnehmern werden schnell unpersönlich. Auf der anderen Seite wünsche ich mir ein paar „Cracks“ zu treffen. Die fehlten bisher leider in Klagenfurt. 

Catering:
Die Verpflegung war diesmal noch besser. Es gab tagsüber Snacks. Besonders gut hat mir das Obstangebot gefallen. Frühstück hätte ich es jetzt nicht genannt. Ein richtiges Frühstück gab es beim Barcamp Graz, aber dass man zwischendurch etwas zum Beißen hat ist richtig gut. Das Mittagessen gab es diesmal in der Uni-Restauration. Sehr angenehm, dass man beim Essen sitzen konnte und sogar mit Getränken bewirtet wurde. Das Essen in zwei Schichten klappte auch sehr gut. Vermisst habe ich die Kaffeepause am Nachmittag.

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Technik:
Die Live-Übertragung aus beiden Räumen ist eine sehr gute Idee und wäre ein super Sercive für alle, die nicht teilnehmen können, wenn sie denn etwas verstehen würden. In Eichstätt hatte jeder Vortragende ein Mikrofon angeklippt und jeder aus dem Publikum bekam für Fragen ein Handmikro. Aufwendig aber effektiv. Warum die friendfeedwall nur per Beamer in der Lounge übertragen wurde, habe ich nicht verstanden. So kann ja kein Dialog entstehen. Hier könnte beim nächsten Mal noch nachgebessert werden. Übertragung der Wall in beide Räume, damit externe Teilnehmer sich an den Diskussionen beteiligen können und Mikrofone!

Ein sehr gut vorbereitetes Barcamp. Leider haben im Vorfeld zu wenig die erste Barcamp-Regel beachtet: You do talk and blog and twitter about Barcamp!!!

Danke noch mal an das gesamte Orgateam und an alle Sponsoren!!

P.S. Und danke für den süüüüßen Eisbär mit dem man so tolle – freche  Bilder machen kann.

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Er ist sogar bei Facebook…

Tolle Begründung für Spam!

Heute erreichte mich eine Spam-Mail. Neu war, dass sie eine Unterschrift trug. Adressiert war sie an „Meine Freunde und Bekannte“. Ich habe den Adressaten gefragt „Wie, bitte schön, kommen Sie an meine Adresse??? Sind wir bekannt oder befreundet???“

Hier ist seine Antwort: 

So, wie alle e-mail Adressen; genau, wie Postadressen auch rumgeistern. Mit irgendjemandem
kommunizieren Sie ja über e-mail. Sie wissen ja: Ein Geheimnis ist nur solange ein solches, als
es nur einer weiss. Was 2 wissen, wissen tausend. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre e-mail Adr.
bekannt wird, dann dürfen Sie diese im Internet nicht benutzen
Ich habe Ihre e-mail Adr. jedenfalls bei mir hier gelöscht. Wie sie zu mir kam, weiss ich nicht.

Tolle Rechtfertigung für Spam, oder??? Vor allem Mailadressen kommen jetzt zu den Leuten. Wahrscheinlich angeflogen oder so….


Tourismuscamp09 Fazit

Das Tourismuscamp09 ist vorbei. Es war wieder mal sehr interessant. 

Am Freitagabend gab es schon ein Vortreffen im Gasthaus Gutmann. Leider gab es dort kein WLAN und man konnte nicht mir Karte zahlen. Es war schön, dass schon sehr viele Teilnehmer am Vorabend eingetroffen waren und es man traf alte Bekannte aber es waren auch sehr viele neue Gesichter darunter. Es ergaben sich auch schon die ersten interessanten Gespräche.

Wichtig in dem Zusammenhang:

Es gab viele Neulinge, die noch nie auf einem Barcamp waren. Eventuell könnte man im Vorfeld für diese „Anfänger“ ein Informationspaket bereitstellen oder vielleicht ein Mentorprogramm aufstellen. Ich kümmere mich gerne beim nächsten Barcamp um jemanden. Das beginnt bei der Kleiderfrage und geht weiter über, „ach hätte ich meine Laptop mitbringen sollen?“ über „darf ich hier fragen stellen.“ Kaum ein Teilnehmer liest sich vorher ein.

Es gab eine Diskussion über die geschlossene Teilnehmerliste. Durch die Limitierung auf 100 ist vielen die Teilnahme verwehrt gewesen. Allerdings sind einige Teilnehmer nur am Samstag da gewesen und andere kamen erst am Sonntag. Es wäre schön, das nächste Mal eine getrennte Teilnehmerliste für Samstag und Sonntag zu haben. Beim Sonntag könnte man noch ergänzen, bis wann man zu bleiben gedenkt. 

Das Tourismuscamp war dieses Jahr sehr sehr gut vorbereitet. Es gab ein kleine Häppchen zum Frühstück und eine tolle Lounge, zum ersten Kennenlernen. Das WLAN funktionierte hervorragend und die Anmeldung war kinderleicht. Über Twitter wurde man ständig vom Orgateam informiert und alles war gut gekennzeichnet. 

Verbesserungsfähig: Die Toiletten sind in Universitäten immer sehr schnell schmutzig. Vielleicht findet sich da ja auch noch ein Sponsor (Charming? *l0l*) Es gab nämlich am Sonntag kein Toilettenpapier mehr. 

Die Sessionplanung hat wieder mal viel zu viel Zeit in Anspruch genommen. Hier dient ja das Barcamp Klagenfurt immer noch als Benchmark: Einfach die Sessions an das Papierwiki kleben. Der Rest regelt sich von alleine. War ja in Eichstätt eigentlich auch so. Die vielen vorgestellten Sessions, über die mühselig abgestimmt wurde, wurden auch ständig umgetitelt, zusammengelegt und verändert. Eine Stunde verlorene Zeit!!!

So gab es erst um 11 Uhr die erste Session. Immerhin pünktlich im Zeitplan. Für mich war meine erste besuchte Session gleich ein Aha-Erlebnis und ich habe an dem Wochenende viel gelernt. Ich werde wieder eine Zusammenfassung schreiben, die ich auch interessierten Betrieben zur Verfügung stelle.

So ging es weiter mit tollen Sessions und vielen Gesprächen am Rande. Am Abend traf sich alles in der Trompete zum weiteren Fachsimpeln. 

Am Sonntag ging es etwas früher los und endete leider abrupt und sehr merkwürdig nach der Mittagspause. Es waren keine Sessions mehr eingetragen und so standen alle mehr oder weniger ratlos rum. Seitens des Orgateams gab es auch keine Hinweise mehr und so bröckelte die Veranstaltung auseinander. Es gab keine Feedbackrunde, was ich sehr schade fand und keinen offiziellen Abschluss. 

Vielleicht wäre es besser gewesen, am 1. Tag nur zwei paralelle Sessions anzubieten. Oftmals konnte ich mich gar nicht entscheiden, weil alle Themen so interessant waren. Eventuell hätte es dann am Sonntagnachmittag noch Angebote gegeben.

Eine kleine Runde ging dann noch geocachen, was riesigen Spaß gemacht hat. 

Auf jeden Fall ein großes Kompliment an das Orgateam und TOPAS, die einen superjob geleistet haben. Die Ustreamliveübertragung und die Twitterwall sind wieder ein neuer Meilenstein für Tourismuscamps und brachten interessante Diskussionen mit Beobachtern aus der Ferne. 

Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr? Wo bitte gehts zur Anmeldung???