Blackmore’s Night in Graz

Gestern waren wir also zum zweiten Mal in dieser Woche auf einem Blackmore’s Night Konzert. Diesmal im Orpheum in Graz.

Wir sind schon um 16 Uhr mit Freunden gestartet. Unterwegs begann es zu schneien, so dass wir erst gegen sieben in Graz ankamen. Direkt neben dem Orpheum gibt es ein Parkhaus, sehr praktisch. Dann haben wir noch schnell unsere vorbestellten Karten an der Kasse abgeholt. Hat alles sehr gut geklappt. In einer Seitenstraße kamen wir dann sogar noch zu einem japanischen Essen. Endlich mal wieder Sushi!! Sehr lecker! Wir haben uns nicht sehr beeilt, weil in Nürnberg und in Zagreb der Einlass erst nach 20 Uhr überhaupt begann. Also dachten wir in Graz wird das genau so sein. War es aber nicht!

Um 20.17 Uhr kamen wir zurück zum Orpheum und alle waren schon auf Ihren Plätzen und lauschten einer Vorgruppe. Ups!! Einige Minuten später ging es tatsächlich los! In Graz war leider fotografieren verboten. Sehr schade!

Das Orpheum ist recht klein und hat nur eine kleine Bühne. Man hat so viele Stühle platziert wie möglich! Es gab keinen Mittelgang und kein Platz vor der Bühne. An Tanzen war also diesmal leider nicht zu denken. 

Blackmore’s Night waren unglaublich gut gelaunt. Mr. Blackmore wagte einige neue Späße und es gab einige andere Stücke als in Nürnberg und Zagreb. Ein richtiger Querschnitt durch die letzten elf Jahr und einige Stücke, die sie wirklich schon ewig nicht mehr gespielt haben. Aber auch neue Songs, die es noch gar nicht auf CD gibt. Es gab eine großen Klassikteil und sogar ein Schlagzeugsolo. Und man durfte sich ein Stück wünschen. Leider konnten wir uns mit „Hanging Tree“ nicht gegen „Wish you were here“ durchsetzen. Schade!

Als die Band so richtig in Fahrt kam und wir uns schon auf ein lange Konzert freuten, gab es ein wenig Verwirrung auf der Bühne. Candice meinte, der Veranstalter hätte ihnen noch genau 4 Minuten zugestanden. Sie spielten noch 2 Stücke und weg waren sie. Es ging sofort das Saalllicht an und die Musik von CD. Es gab keinerlei Zugabe. Sehr sehr merkwürdig und absolut enttäuschend.

Ich habe beim Orpheum nachgefragt, warum das Konzert abgebrochen wurde. Die Geschäftsleitung verweist mich an den Konzertveranstalter. Ich bin gespannt.

Die Rückfahr dauerte ewig, weil wir durch den massiven Schneefall nur sehr langsam vorwärts kamen. 

Bis zum Abbruch war das Konzert einfach nur super!! Ich hätte es gerne länger genossen. In den nächsten Tagen sollen die Tourdaten für Deutschland herauskommen. Ich bin gespannt!

Ballonfahrt

Nach einer schlaflosen Nacht und viel hin- und her überlegen, habe ich mich dann doch dazu durchgerungen mit dem Ballon mitzufahren. Ich war sehr aufgeregt, habe kaum etwas gegessen und immer wieder überlegt, wie das wohl sein wird so hoch oben. Vor allem, weil ich am Vorabend die Bilder von Elisabeth gesehen hatte und sie geschrieben hatte, dass 4150 m ganz schön hoch sind. Aber dann kam die Nachricht, dass das Ballonfahrer erst einmal verschoben ist, aufgrund der Wetterbedingungen. Alle Aufregung umsonst???

Wir sind dann zum Flughafen gefahren und tatsächlich kam die Sonne raus. Nach einer gefühlten halben Ewigkeit und ungewisser Warterei war dann klar: Wir starten. Eine kurze Autofahrt zum Startplatz, die Verteilung auf die Ballons, die schon vorbereitet wurden

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und dann hieß es auch schon eisteigen. Der Pilot gab uns einige wichtige Verhaltensweisen mit auf den Weg und kurz darauf hoben wir ab.

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Es war anfangs schon ein sehr mulmiges Gefühl, so ganz ohne Sicherheitsgurt und Metallhülle einfach so im Freien zu stehen und in die Luft zu gehen. Aber nach wenigen Minuten und ein paar tiefen Atemzügen begann der Genuss.

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Es gibt so unglaublich viel zu sehen da oben. Leider kannten wir die Gegend überhaupt nicht und konnten uns deshalb nicht an den Diskussionen beteiligen, wie welcher Berg heißt und welcher Ort gerade unter uns liegt. Aber egal. Der Ausblick ist auf jeden Fall atemberaubend.

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Das Wetter hat mitgespielt, unsere Mitfahrer waren sehr lustig drauf, obwohl der mitreisende Winzer vergessen hatte, den Wein mit an Bord zu nehmen…

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Anfangs fragt man sich noch, wie man über diese Gipfel kommen soll, aber anhand der anderen Ballone sieht man, wie schnell man aufsteigen kann. Im eigenen Ballon empfindet man kaum die Geschwindigkeit. 

Und dann hieß es auch schon, wir sinken. Unglaublich, wie da oben die Zeit vergeht. Viele Ballone suchten eine Landeplatz in Mittersill neben der Salzach,

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aber wir steuerten auf einen Hang zu. Aber da war auch ein Weg! Und auf dem sollten wir landen?? Haben wir! Unglaublich aber wahr.

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Mit der Landung ist es aber noch nicht getan. Der Verfolger muss den Ballon auch finden oder in unserem Fall, die Einfahrt zu dem Weg, auf dem wir gelandet sind und dann muss der Ballon ja auch wieder verpackt und abtransportiert werden. 

Zwei Männer mussten erst einmal den Ballon sichern und in Richtung Hang ziehen.

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Dann musste die Lauft raus und die Ballonhülle verpackt werden.

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Dann musste der Anhänger rangieren und dafür musste der Weg kurzfristig von dem Korb befreit werden. Gut, dass so viele starke Männer dabei waren.

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Gut! Der Wagen hat Platz genug!

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Dann ging es wieder zurück zum Flughafen und dort gab es endlich ein Klo, was zu Trinken und was zu Essen und ganz wichtig: Die Adelsstanderhebung!

Ganz viele Bilder gibt es bei mir in der Bildergalerie und noch mehr Bilder und natürlich den Videobericht gibt es bei Almstudio.

Und die Balloon Trophy gibt es nächstes Jahr sicher wieder in Zell am See-Kaprun!

Ballonfahrt: Vorabend

Achim hatte bei dem Videoblogger-Wettbewerb von Zell am See / Kaprun mit seinem lustigen Video eine Ballonfahrt gewonnen, die eigentlich schon am 29. Januar stattfinden sollte. An diesem Donnerstag hatte ich mein Hauptschulprojekt und hätte nicht mitfahren können. Wegen Schlechtwetter ist die Ballonfahrt verschoben worden und so konnte ich ihn begleiten. 

In Kaprun war an diesem Abend „Night of the Balloons“ mit  vielen akrobatischen und sportlichen Programmpunkten von Skifahrern oder motorisierten Akteuren. Einige Ballone waren auch da und so konnten wir schon einmal schauen, wie sie aussehen. Die Körbe waren zum Teil recht klein und hatten sehr niedrige Außenwände. Aber Achim sollte ja fahren und er freute sich schon sehr. 

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Allerdings hat es an dem Abend geschneit und somit war die Fahrt am nächsten Tag nicht sicher. 

Nach der Veranstaltung trafen wir Rainer Edlinger von Zell am See-Kaprun und er teilte mir überraschend mit, dass es für mich auch einen Platz in einem Ballon gibt, wenn ich möchte. uuuuuuups!

Ballontwitter: Die Antworten

Während unserer Ballonfahrt gestern in Zell am See / Kaprun habt Ihr einige Fragen gestellt oder kommentiert. Heute werde ich darauf antworten. Während der Fahrt waren wir zu beschäftigt mit staunen, fotografieren, videofilmen und twittern.

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Ist es kalt?
Nein es ist nicht kalt! Also nicht kälter als auf dem Boden. Wir waren alle viel zu warm angezogen und hatten uns vorab Gedanken gemacht über die Akkuleistung unserer Kameras. Aber gestern waren es zwischen -3 und 0 Grad vor Ort. Im Ballon zieht es nicht und es geht kein Wind, weil man sich mit dem Wind bewegt. Gestern schien die Sonne und hat uns noch zusätzlich gewärmt. Der Brenner strahlt auch noch eine gewisse Hitze ab. Man steht doch recht nah darunter. Man kriegt noch nicht mal kalte Füße. Wir konnten die ganze Zeit ohne Handschuhe fotografieren, filmen und twittern. Wenn man natürlich bei -10 Grad starten würde, wäre es anders.

Panik?
Na ja. Man darf einfach nicht darüber nachdenken, dass man gerade in 3600 m Höhe im Freien steht :-)) Anfangs habe ich mir schon Gedanken darüber gemacht, als wir gestartet sind und es hieß „Wir sind jetzt 100 m über dem Boden“ Da dachte ich auch, „wie hoch sind dann 4000 m, wenn das hier 100 m sind?“

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Aber es relativiert sich, weil man meistens nur einige hundert Meter über dem Grund ist, obwohl man 1000e von Metern über dem Meeresspiegel ist. Wenn man zum Beispiel einen Gipfel überfährt.

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Und 100 m oder 3000 m machten dann auch keinen Unterschied mehr. Und man gewöhnt sich dran. Einfach tief durchatmen und sich von dem sagenhaften Ausblick gefangen nehmen lassen.

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Man ist ja nicht allein da oben. Wir waren zu sechst in dem Korb und unser Ballonpilot war sehr souverän und hat uns alles genau erklärt.  Zur Sicherheit gibt es Sauerstoff an Bord, falls jemand Probleme in der Höhe bekommen sollte.

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Reiner meinte gestern: „Es ist, als ob man auf einem Balkon steht“.  Es ruckelt kaum, außer, wenn man die Luftschicht wechselt, aber ansonsten ist es völlig ruhig. Man merkt auch die Geschwindigkeit überhaupt nicht. Man meint, man steht in der Luft und nur wenn ein anderer Ballon an einem vorbeizieht registriert man die Geschwindigkeit. 

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Taufe
Alle, die zum ersten Mal Ballon fahren werden anschließend in den Adelsstand erhoben. Ich bin jetzt „Gräfin Monika den Ausblick genießende Edle von Zell am See“.

Detaillierter Bericht der Fahrt folgt!!

Blackmore’s Night in Zagreb

Blackmore’s Night gaben Ihr erstes Konzert in Kroatien, in Zagreb. Die Kongresshalle ist sicher schon älter, aber war ein guter Ort für das Konzert. An diesem Abend liefen viele Gewandete herum und sogar Ritter in voller Rüstung.

Etwas merkwürdig fand ich die Schilder an der Kasse:

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Später habe ich sie dann verstanden.

Der Saal war riesengroß, gut gefüllt, aber nicht ausverkauft. Wir hatten Plätze in der ersten Reihe für Gewandete ergattert, allerdings waren in den ersten beiden Reihen kaum Gewandete zu sehen. Das hat in Zagreb überhaupt nicht funktioniert!! 

Wie üblich fing es gar nicht um 20 Uhr an. Es war noch nicht einmal Einlass! Das kroatische Publikum forderte immer wieder lautstark, den Beginn, aber es geschah nichts. Schließlich teilte jemand mit, dass das Konzert in 8 Minuten beginnen würde. Das tat es natürlich auch nicht.

Aber dann ging es endlich los! Vor der Bühne saßen ziemliche viele Fotografen, die aber nach dem dritten Lied alle verschwanden. Der Sound war am Anfang miserabel, besserte sich aber im Laufe des Konzerts. 

Die Security war übernervös und verhinderte Videoaufnahmen. Fotos waren entgegen früherer Konzerte gestattet. 

Wie üblich forderte Candice zum Tanzen auf, aber das gefiel der Security überhaupt nicht. Wahrscheinlich haben sie keine Englisch verstanden oder einfach nicht zugehört. Aber das mit dem Tanzen, das kannte das kroatische Publikum auch nicht. Normalerweise hockt man vor der Bühne und springt dann zum Tanzen auf, um sich danach wieder hinzuhocken, damit die anderen Zuschauer noch die Bühne sehen können. 

Als einmal klar war, dass man nach vorne durfte ohne von der Security daran gehindert zu werden, gab es kein halten mehr. Jetzt standen viele Leute vor der Bühne und blieben auch dort stehen. In Nürnberg hat man sich zwischendurch bis zum nächsten Tanzlied wieder auf seinen Platz gesetzt. Nicht in Zagreb!

Vielleicht war es auch ein Fehler, dass auf den Eintrittskarten stand: Blackmore’s Night featuring Ritchie Blackmore

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Viele aus dem Publikum wollten Songs von Rainbow oder Deep Purple hören. Sie hatten kaum Ahnung von der Musik von Blackmore’s Night. Kaum jemand konnte mitsingen oder die berühmten „Hei“-Rufe in bestimmten Liedern. 

Es gibt eine neue Geigerin in der Band. Ansonsten waren alle gut gelaunt und das Konzert dauerte über drei Stunden. Es war ein Querschnitt durch das gesamte Repertoire von Blackmore’s Night und ein ganz ähnliches Programm wie in Nürnberg. Sogar die Witze waren gleich… 

Am Schluss gab es dann doch einige Lieder von Deep Purple auf die ich gerne verzichtet hätte, aber das kroatische Publikum war zum Teil wohl nur dafür gekommen und dann wurde es auch wild vor der Bühne. Alle drängten nach vorne, schüttelten wild ihre Köpfe und als Ritchie seine Gitarre herunterreichen wollte, gab es einen Tumult. 

Jetzt habe ich das mit den Schildern verstanden. Normalerweise würde niemand bei Blackmore’s Night die Bühen stürmen. Das ist eine Art Ehrenkodex. Auch bekommt Ritchie immer seine Laute oder Gitarre zurück, die er dem Publikum gibt. In Zagreb war das aber wohl unbekannt. Am Schluss verteilten Candice und Ritchie Autogramme und  die Plektren und wieder gab es kein Halten mehr im Publikum. Das war dann das Rockpublikum.

Also noch einmal an alle: This is not a Rockconcert!!!

Ich freue mich trotzdem schon sehr auf Graz. Und da nehme ich dann auch meine Kamera mit!

Kroatien

Wir waren also zum ersten Mal in Kroatien!

Leider war die Fahrt dorthin eine Tortour. Es hat die ganze Zeit stark geschneit und wir konnten oft auf der Autobahn nur 40 fahren. Aber wir  sind angekommen! Das Hotel, was wir ausgesucht hatten, liegt mitten in einem Industriegebiet in Zagreb und ist ganz nett. Die Mitarbeiter sind alle super freundlich sprechen sehr gutes Deutsch oder Englisch und sind unglaublich servicebereit. 

Man hat uns ein Restaurant in der Nähe vom Hotel empfohlen. Wir baten um einen Nichtraucherplatz und wurden auch in einem Nichtraucherraum platziert, aber das stört in Kroatien wohl niemand, weil direkt unter dem Schild geraucht wurde… Aber das Essen war toll. Natürlich mussten wir lokale Gerichte bestellen. Leider hatten wir nicht so viel Zeit vor dem Konzert von Blackmore’s Night, um mehrere Gänge zu genießen. 

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Rasnici mit Djuwetschreis. Eine Riesenportion!

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Ein Sliwowitz muss natürlich auch sein!

Zum Glück konnten wir im Restaurant mit Karte bezahlen, weil wir noch keine Kuna hatten. Bargeldauszahlung auf Karte war weder im Hotel noch im Restaurant möglich. Aber die Dame im Hotel war so nett, uns nicht nur ein Taxi zu bestellen, sondern den Taxifahrer auch zu bitten, uns zunächst zu einem Bankomat und dann zum Konzert zu fahren. Aber auch der Taxifahrer sprach sehr gutes Englisch und war sehr lustig. 

Unser Taxifahrer für die Rückfahrt kannte das Hotel und die Adresse nicht, aber auch er sprach ein sehr gutes Englisch und gemeinsam mit seinen Kollegen und unseren Erinnerungen haben wir das Hotel gefunden. 

Nach Kroatien müssen wir bald wieder einmal!! Und dann mit etwas mehr Zeit!

Tourismuscamp09 Fazit

Das Tourismuscamp09 ist vorbei. Es war wieder mal sehr interessant. 

Am Freitagabend gab es schon ein Vortreffen im Gasthaus Gutmann. Leider gab es dort kein WLAN und man konnte nicht mir Karte zahlen. Es war schön, dass schon sehr viele Teilnehmer am Vorabend eingetroffen waren und es man traf alte Bekannte aber es waren auch sehr viele neue Gesichter darunter. Es ergaben sich auch schon die ersten interessanten Gespräche.

Wichtig in dem Zusammenhang:

Es gab viele Neulinge, die noch nie auf einem Barcamp waren. Eventuell könnte man im Vorfeld für diese „Anfänger“ ein Informationspaket bereitstellen oder vielleicht ein Mentorprogramm aufstellen. Ich kümmere mich gerne beim nächsten Barcamp um jemanden. Das beginnt bei der Kleiderfrage und geht weiter über, „ach hätte ich meine Laptop mitbringen sollen?“ über „darf ich hier fragen stellen.“ Kaum ein Teilnehmer liest sich vorher ein.

Es gab eine Diskussion über die geschlossene Teilnehmerliste. Durch die Limitierung auf 100 ist vielen die Teilnahme verwehrt gewesen. Allerdings sind einige Teilnehmer nur am Samstag da gewesen und andere kamen erst am Sonntag. Es wäre schön, das nächste Mal eine getrennte Teilnehmerliste für Samstag und Sonntag zu haben. Beim Sonntag könnte man noch ergänzen, bis wann man zu bleiben gedenkt. 

Das Tourismuscamp war dieses Jahr sehr sehr gut vorbereitet. Es gab ein kleine Häppchen zum Frühstück und eine tolle Lounge, zum ersten Kennenlernen. Das WLAN funktionierte hervorragend und die Anmeldung war kinderleicht. Über Twitter wurde man ständig vom Orgateam informiert und alles war gut gekennzeichnet. 

Verbesserungsfähig: Die Toiletten sind in Universitäten immer sehr schnell schmutzig. Vielleicht findet sich da ja auch noch ein Sponsor (Charming? *l0l*) Es gab nämlich am Sonntag kein Toilettenpapier mehr. 

Die Sessionplanung hat wieder mal viel zu viel Zeit in Anspruch genommen. Hier dient ja das Barcamp Klagenfurt immer noch als Benchmark: Einfach die Sessions an das Papierwiki kleben. Der Rest regelt sich von alleine. War ja in Eichstätt eigentlich auch so. Die vielen vorgestellten Sessions, über die mühselig abgestimmt wurde, wurden auch ständig umgetitelt, zusammengelegt und verändert. Eine Stunde verlorene Zeit!!!

So gab es erst um 11 Uhr die erste Session. Immerhin pünktlich im Zeitplan. Für mich war meine erste besuchte Session gleich ein Aha-Erlebnis und ich habe an dem Wochenende viel gelernt. Ich werde wieder eine Zusammenfassung schreiben, die ich auch interessierten Betrieben zur Verfügung stelle.

So ging es weiter mit tollen Sessions und vielen Gesprächen am Rande. Am Abend traf sich alles in der Trompete zum weiteren Fachsimpeln. 

Am Sonntag ging es etwas früher los und endete leider abrupt und sehr merkwürdig nach der Mittagspause. Es waren keine Sessions mehr eingetragen und so standen alle mehr oder weniger ratlos rum. Seitens des Orgateams gab es auch keine Hinweise mehr und so bröckelte die Veranstaltung auseinander. Es gab keine Feedbackrunde, was ich sehr schade fand und keinen offiziellen Abschluss. 

Vielleicht wäre es besser gewesen, am 1. Tag nur zwei paralelle Sessions anzubieten. Oftmals konnte ich mich gar nicht entscheiden, weil alle Themen so interessant waren. Eventuell hätte es dann am Sonntagnachmittag noch Angebote gegeben.

Eine kleine Runde ging dann noch geocachen, was riesigen Spaß gemacht hat. 

Auf jeden Fall ein großes Kompliment an das Orgateam und TOPAS, die einen superjob geleistet haben. Die Ustreamliveübertragung und die Twitterwall sind wieder ein neuer Meilenstein für Tourismuscamps und brachten interessante Diskussionen mit Beobachtern aus der Ferne. 

Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr? Wo bitte gehts zur Anmeldung???

Mein erster Cache

Gestern war es endlich soweit. Im Anschluss an das Tourismuscamp in Eichstätt war Stefan Waidele so freundlich mit vier Novizen zum Geocachen aufzubrechen. 

Was soll ich sagen? Es hat unglaublichen Spaß gemacht. Wir haben uns auch von vereisten Wegen nicht abhalten lassen und schließlich den „Schatz“ gefunden. Es ist eine tolle Beschäftigung für die ganze Familie. Man ist an der frischen Luft und es ist viel spannender als spazieren gehen. Und die Aussicht auf den „Schatz“ motiviert enorm dazu, doch noch weiter zu gehen, wenn man sonst schon längst aufgegeben hätte.

Ich werde mich auf jeden Fall bald anmelden und dann auch loslegen. Der nächste Cache liegt ja bekanntlich in Gmünd in Kärnten. Und der wird sicher bald von mir entdeckt!!!

Fazit 1. Tag Tourismuscamp

Am ersten Tag in Eichstätt habe ich vom Tourismuscamp schon sehr viel mitgenommen. Auf jeden Fall werde ich meine Artikel demnächst geotaggen, damit sie in solche Services wie Reisedienstinfo mit aufgenommen werden können. 

Weiterhin möchte ich das Widget von pendla.de bei meinem Veranstaltungskalender einbauen, damit die Leute aus dem Tal sich vernetzen können und miteinander fahren können.

Ich habe viel gelernt über Tourismusverbände und über Zielgruppen. Auf jeden Fall brachte der erste Tag jede Menge neue Ideen tolle Gespräche und auch viel Spaß.

Kompliment noch mal ans Orgateam!!