Tag 25 – Spaghetti Bolognese vegan

Nach dem kurzen Ausflug in ein Restaurant im Nachbarland wird jetzt wieder selber gekocht.

Es gab Spaghetti Bolognese in der veganen Variante:

Diese Bolognese-Sauce war wieder mal sehr lecker. Statt Parmesankäse kam eine Mischung aus gemahlenen Mandeln und Hefeflocken über das Ganze. Einfach genial. Das Rezept stammte wieder von Attila.

Tag 24 – Vegan Essen im Lungau

Wir hatten spontan Lust Essen zu gehen. Aber wohin? Im Lieser- und Maltatal würden wir wahrscheinlich kein veganes Essen bekommen. In Spittal? Keine Idee, wer so etwas anbieten könnte. Wir hatten aber schon vor langer Zeit über biomaps ein Biorestaurant in St. Michael im Lungau gefunden, dass wir schon immer mal ausprobieren wollten: Der Schlickwirt. Auf deren Internetseite steht, dass Laktoseintoleranz oder Histaminintoleranz keine Fremdwörter für sie seien. Wir haben angerufen und gefragt, ob veganes Essen möglich sei und ob wir vorbei kommen könnten. Und obwohl es ja sehr spontan war und ein veganes Angebot nicht auf der Karte steht, hatten wir die Auswahl zwischen verschiedenen Vor- und Hauptspeisen.

Als Vorspeise haben wir uns die Kartoffellaibchen mit Soja-Kräutersoße geteilt. Eine mächtige Portion.

Zum Hauptgang gab es Dinkelschnitzel mit Tomatengemüse.

Und der Koch und Chef des Hauses hat dann sogar noch eine Nachspeise für uns gezaubert: Sojacreme mit Hollerkoch

Es war alles sehr sehr lecker und die Portionen waren riesig. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist wirklich sehr gut. Wer den Schlickwirt besuchen möchte und spezielle Nahrungswünsche hat, sollte allerdings vorher anrufen. Wir hatten diesmal einfach Glück. Für Hausgäste kann die Küche natürlich besser planen. Aber ein Versuch ist es allemal wert.

Tag 23 – Veilchendienstag

Ich konnte tatsächlich beim Faschingsumzug in Gmünd mitmachen. Einmal bin ich auf etwas ausgerutscht, was mein Knie blöd fand und hinterher tat mir alles weh, aber egal. Ich war dabei und habe die ganze Strecke absolviert und das zählt.

Am Nachmittag sollte es vegane Krapfen (Berliner) geben, aber die sind leider nicht aufgegangen, so dass es wenn auch sehr leckere, kompakte Klumpen waren. Auch hier brauchen wir noch mehr Experimente.

Am Abend gab es ResteReis. Die restlichen Maisspaghetti von Sonntag mit etwas Basmatireis im Stile eines Djuvec-Reis mit einer kleingeschnittenen Tofuwurst und frischen Kräutern. Sehr lecker!

Tag 22 – Wiegetag 3

Juchhu! Diesmal zeigt die Waage wieder einen Gewichtsverlust an: 72,2 kg

Das sind 1,2 kg weniger gegenüber der Vorwoche und insgesamt schon 2,6 Kilo. Sehr schön!

Zum Essen gab es heute Blumenkohlauflauf mit Kartoffeln. Achim hat wieder herumexperimentiert mit dem Käseschmelz und den Hefeflocken. Aber da sind noch weitere Experimente erforderlich…

Der Auflauf war auch wieder sehr lecker, aber die Konsistenz von der Auflaufsosse war nicht so, wie man sich das eigentlich vorstellt. Aber wir kommen schon noch dahinter…

Tag 21 – Mais-Spaghetti mit Champignonrahmsauce

Am Sonntag gab es ein richtiges Sonntagsessen: Mais-Spaghetti mit einer Champignon-Rahmsosse, dazu ein Beilagensalat und als Nachtisch Rotweincreme

Soja-Cuisine verhält sich wunderbar beim Kochen und deswegen war es sehr leicht die Sahne in der Rahmsauce dadurch zu ersetzen.

Spaghetti mit Champignonsauce vegan

Der letzte alkoholfrei Bio-Rotwein, den wir probiert haben, hat leider auch ganz furchtbar geschmeckt und deswegen wurde er zu einer Rotweincreme verarbeitet. Zunächst wurde der Wein mit Glühweingewürz und etwas Ahonrsirup aufgekocht und dann wurde diese Mischung unter Soja-Schlagcreme gerührt, zu der wir noch etwas Maisstärke hinzugefügt haben. Sehr lecker! So kam der Wein dann doch noch zu Ehren!

Tag 20 – Flammekuchen

Als Elsaßfans war es total spannend, Flammekuchen selber zu machen und dazu noch vegan. Das Rezept stammt ebenfalls aus dem Buch von Attila und ist super einfach. Statt Speck kommt gewürfelter geräucherter Tofu auf den Hefeteig, statt Creme Fraiche Soja Cuisine – fertig und unglaublich lecker.

Beim nächsten Mal nehmen wir mehr Soja Cuisine!!

Den restlichen Teig haben wir im Kühlschrank über Nacht weiter gehen lassen und das hat dann am nächsten Morgen frisch aufgebacken wie ein Ciabatta-Brot geschmeckt.

Tag 19 – Pizza

Da wir einiges über veganen Käse gelesen hatten, im Bio-Supermarkt aber keinen bekommen konnten, haben wir das erste Mal Hefeschmelz ausprobiert. Dafür braucht man Hefeflocken, Margerine, Mehl und Senf. Das ganze soll dann wie Käse auch zum Überbacken geeignet sein und sogar knusprig und braun werden. Angefangen haben wir mit Pizza Hawai. Den Aufschnitt haben wir vergessen zu kaufen und deswegen haben wir eine vegane Wurst aufgeschnitten und den Pizzaboden damit belegt.

Auch wenn es nicht unbedingt so aussieht :-)) – die Pizza war super lecker. Der Hefeschmelz hat sich leider nicht so verhalten, wie gewünscht, aber er schmeckt auf jeden Fall sehr gut. Insgesamt eine tolle Pizza Hawai. Das Rezept hatten wir aus dem Kochbuch von Attila Hildmann

Tag 17 und 18 – Graz

An diesen beiden Tagen waren wir mal wieder in Graz und da kann man ja, was veganes Essen anbelangt aus dem vollen schöpfen. Zu Mittag waren wir wieder im Ginko. Dort gibt es sogar heißen Kakao aus Sojamilch. Da es in Graz an dem Tag geschneit hat, kam so eine dampfende Tasse heiße vegane Schokolade gerade recht.

Abends waren wir auf einer Veranstaltung und obwohl das Essen aus dem Restaurant „Scherbe“ kam, konnten die Servicemitarbeiter leider nicht sagen, welche Speisen vegan zubereitet waren. Ich habe mich dann für Weinblätter, italienisches Antipastigemüse und Rohgemüse entschieden. Später dann sind wir in die Scherbe gewechselt und dort habe ich nochmal die leckeren Falafel ohne alles mit Salatgarnitur ohne Sauce bestellt. Yammi!

Frühstück gab es im Hotelzimmer. Ein Picknick auf dem Hotelbett. Das Frühstück ist wirklich ein Manko. Würde ich nicht auch noch auf Weißzucker und Weißmehl verzichten, könnte man sich ja ein Marmeladenbrot oder -toast genehmigen, aber unter meinen Vorraussetzungen ist leider so rein gar nichts dabei.

Das Mittagessen bekamen wir im Bioladen Matzer, dem angeblich ältesten Bioladen Österreichs. Dort gibt es eine kleine Küche und eine Ecke mit ein paar Tischen und Stühlen. Die Suppen dort sind immer vegan, das Hauptgericht variiert in der Zubereitung. An dem Tag war das Hauptgericht „nur“ vegetarisch, aber der Koch bot uns Kartoffelgulasch mit einer veganen Frankfurter-wurst an, was sehr lecker war.

Da wir erst spät aus Graz wieder gekommen sind, gab es veganes fast food: Kartoffelecken mit veganer Siedewurst und selbstgemachter Sojanaise…

Zwei Mal Brühwurst an einem Tag, aber egal…

Tag 16 – Satéreis

An Tag 16 haben wir es uns wieder einfach gemacht und Wokgemüse mit Reis und Satesauce zubereitet. Die Ernusscreme haben wir mit Sojamilch glatt gerührt. Das geht sogar im kalten Zustand. Wenn man sie dann über die Gemüse-Reis-Mischung gibt, ergibt es eine sehr schöne cremige Sauce. Sehr lecker!